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I. Einleitung

I. Einleitung 22 Florian Bruckmann Die vorliegende Arbeit versucht eine Interpretation der ersten zehn Ana­ thematismen des zweiten Konzils von Konstantinopel (553) als Dokument neuchalkedonischer Theologie. Die lateinische Übersetzung der griechischen Protokolle der acht Sitzungen dieses Konzils liegt seit mehreren Jahren in einer kritischen Edition vor. Seit neuestern gibt es auch neben DH eine weitere gut zugängliche deutsche Übersetzung der feierlich beschlossenen Endtexte - nebst griechischem (und lateinischem) OriginaP. Obwohl schon viel über dieses Konzil geschrieben worden ist, hat bisher niemand eine detaillierte Interpretation seiner Endtexte unternommen. So führt Alois Grillmeier Standardwerk zur altkirchlichen Lehrentwicklung der z.B. in seinem Christologie sehr ausführlich in die theologischen Probleme des sechsten Jahrhunderts ein, verzichtet aber auf eine intensivere Auslegung der Kon­ 5 6 zilstexte und übersetzt sie ausschnittsweise , fast ohne weitere Erklärung • Auch wird das zweite Konstantinopolitanum meistens unter einem Blick­ winkel der Religionspolitik Kaiser }ustinians (518127-565) betrachtee, der versuchte die Monophysiten durch die Verurteilung der Drei Kapitel, also Theodor von Mopsuestia, Theodoret von Kyros und Ibas von Edessa , 2 SCHWARTZ, ACO IV, 1. 3 COD dt. 107-122. 4 A. GRILLMEIER, Jesus der Christus im Glauben der Kirche, Bd. 2/2: Die Kirche von Konstantinopel im 6. Jahrhundert, unter Mitarbeit v. T. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Annuarium Historiae Conciliorum Brill

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0003-5157
eISSN
2589-0433
DOI
10.30965/25890433-03601004
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Abstract

22 Florian Bruckmann Die vorliegende Arbeit versucht eine Interpretation der ersten zehn Ana­ thematismen des zweiten Konzils von Konstantinopel (553) als Dokument neuchalkedonischer Theologie. Die lateinische Übersetzung der griechischen Protokolle der acht Sitzungen dieses Konzils liegt seit mehreren Jahren in einer kritischen Edition vor. Seit neuestern gibt es auch neben DH eine weitere gut zugängliche deutsche Übersetzung der feierlich beschlossenen Endtexte - nebst griechischem (und lateinischem) OriginaP. Obwohl schon viel über dieses Konzil geschrieben worden ist, hat bisher niemand eine detaillierte Interpretation seiner Endtexte unternommen. So führt Alois Grillmeier Standardwerk zur altkirchlichen Lehrentwicklung der z.B. in seinem Christologie sehr ausführlich in die theologischen Probleme des sechsten Jahrhunderts ein, verzichtet aber auf eine intensivere Auslegung der Kon­ 5 6 zilstexte und übersetzt sie ausschnittsweise , fast ohne weitere Erklärung • Auch wird das zweite Konstantinopolitanum meistens unter einem Blick­ winkel der Religionspolitik Kaiser }ustinians (518127-565) betrachtee, der versuchte die Monophysiten durch die Verurteilung der Drei Kapitel, also Theodor von Mopsuestia, Theodoret von Kyros und Ibas von Edessa , 2 SCHWARTZ, ACO IV, 1. 3 COD dt. 107-122. 4 A. GRILLMEIER, Jesus der Christus im Glauben der Kirche, Bd. 2/2: Die Kirche von Konstantinopel im 6. Jahrhundert, unter Mitarbeit v. T.

Journal

Annuarium Historiae ConciliorumBrill

Published: Jun 20, 2004

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