Hirt, A.M. 2010. Imperial Mines and Quarries in the Roman World. Organizational Aspects 27 BC-AD 235 (Oxford Classical Monographs). Oxford University Press. xiv, 551 pp. Pr. £80.00 (hb). ISBN 9780199572878.

Hirt, A.M. 2010. Imperial Mines and Quarries in the Roman World. Organizational Aspects 27 BC-AD... Römische Bergwerke und Steinbrüche, metalla , ziehen seit langem das Interesse der Forschung auf sich. Ökonomische, administrative, besitzrechtliche und nicht zuletzt technikgeschichtliche Fragestellungen stehen bei ihrer Erforschung im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund eines deutlichen Quellenzuwachses in den letzten Jahrzehnten durch archäologische Forschungen widmet sich Alfred Hirt administrativen und organisatorischen Fragen. Vorrangig geht es dem Verfasser darum, Aspekte der internen Organisation von Bergbau- und Steinbruchausbeutung unter kaiserlicher Kontrolle und deren Platz innerhalb des administrativen Apparates des römischen Reiches in den ersten drei nachchristlichen Jahrhunderten zu klären. Der Focus liegt auf kaiserlichen Bergwerken und Steinbrüchen, was der Verfasser allerdings relativiert, da metalla seines Erachtens nur in seltenen Fällen Eigentum des Kaisers gewesen sein sollen, die Mehrzahl aber höchstwahrscheinlich römisches Staatseigentum war. Letztere hätten jedoch unter kaiserlicher Kontrolle gestanden, und Quellenmaterial aus diesen Distrikten flieβt deshalb reichlich in die Untersuchung mit ein. Die These, dass es nur wenige metalla Caesariana gegeben habe, vermag letztlich nicht zu überzeugen. In der Einleitung (S. 1-9) spricht der Verfasser wesentliche Punkte an, etwa organisatorische Maβnahmen Roms, mit denen die dauerhafte Ausbeutung sichergestellt werden sollte, dann administrative Strukturen und Hierarchien, Aufgabenbereiche von Verwaltungspersonal, dessen Kontrolle und die Verfügbarkeit über menschliche und materielle Ressourcen. Zum Teil tangiert http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Mnemosyne Brill

Hirt, A.M. 2010. Imperial Mines and Quarries in the Roman World. Organizational Aspects 27 BC-AD 235 (Oxford Classical Monographs). Oxford University Press. xiv, 551 pp. Pr. £80.00 (hb). ISBN 9780199572878.

Mnemosyne, Volume 65 (2): 345 – Jan 1, 2012

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Publisher
Brill
Copyright
© Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
Subject
De novis libris iudicia
ISSN
0026-7074
eISSN
1568-525X
DOI
10.1163/156852512X585485
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Abstract

Römische Bergwerke und Steinbrüche, metalla , ziehen seit langem das Interesse der Forschung auf sich. Ökonomische, administrative, besitzrechtliche und nicht zuletzt technikgeschichtliche Fragestellungen stehen bei ihrer Erforschung im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund eines deutlichen Quellenzuwachses in den letzten Jahrzehnten durch archäologische Forschungen widmet sich Alfred Hirt administrativen und organisatorischen Fragen. Vorrangig geht es dem Verfasser darum, Aspekte der internen Organisation von Bergbau- und Steinbruchausbeutung unter kaiserlicher Kontrolle und deren Platz innerhalb des administrativen Apparates des römischen Reiches in den ersten drei nachchristlichen Jahrhunderten zu klären. Der Focus liegt auf kaiserlichen Bergwerken und Steinbrüchen, was der Verfasser allerdings relativiert, da metalla seines Erachtens nur in seltenen Fällen Eigentum des Kaisers gewesen sein sollen, die Mehrzahl aber höchstwahrscheinlich römisches Staatseigentum war. Letztere hätten jedoch unter kaiserlicher Kontrolle gestanden, und Quellenmaterial aus diesen Distrikten flieβt deshalb reichlich in die Untersuchung mit ein. Die These, dass es nur wenige metalla Caesariana gegeben habe, vermag letztlich nicht zu überzeugen. In der Einleitung (S. 1-9) spricht der Verfasser wesentliche Punkte an, etwa organisatorische Maβnahmen Roms, mit denen die dauerhafte Ausbeutung sichergestellt werden sollte, dann administrative Strukturen und Hierarchien, Aufgabenbereiche von Verwaltungspersonal, dessen Kontrolle und die Verfügbarkeit über menschliche und materielle Ressourcen. Zum Teil tangiert

Journal

MnemosyneBrill

Published: Jan 1, 2012

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