Heinrich BECK: Kulturphilosophie der Technik. Perspektiven zu Technik – Menschheit – Zukunft , (2., völlig neu bearbeitete und ergänzte Auflage von Philosophie der Technik , 1969). Trier: Spee Verlag 1979. 292 S.

Heinrich BECK: Kulturphilosophie der Technik. Perspektiven zu Technik – Menschheit – Zukunft... Heinrich BECK: Kulturphilosophie der Technik. Perspektiven zu Technik Menschheit - Zukunft, (2., völlig neu bearbeitete und ergänzte Auflage von Konzept einer allgemeinen Handlungstheorie anschließt. Becks metaphysische Auslegung orientiert sich dagegen stärker an lebensweltlichen Erfahrungen und der spekulativen Wesensbestimmung der Technik. die zusammenfassend als weltgeschichtlicher Prozeß des "Aus-sichheraus - und - ineinander - Hineingehens" von Natur und Geist (S. 57) charakterisiert wird. Ropohl hat das interessante Konzept einer in system- und handlungstheoretischen Begriffen formulierten umfassenden. fachübergreifenden Techniktheorie mit analytischem Scharfsinn und rigoroser begrifflicher Konsequenz entwickelt. Der unvermeidliche Preis für die theoretische Geschlossenheit ist die Subsumption aller Phänomene untersystemtheoretische Begriffe. wobei dann in objektivierender Sicht der Mensch als ein "personales System" erscheint. das bestimmte Beziehungen mit technischen Sachsystemen eingehen kann (142 f.). Von der zielstrebigen. planmäßigen. auf Beeinflussung der Umgebung gerichteten (technischen) Aktivität und der Rolle der Verwendung und Entstehung technischer Sachsysteme ausgehend wird so anhand der etablierten Fachdisziplinen ein Orientierungsrahmen für sonst nur unverbunden nebeneinanderstehende Aspekte der Technik formuliert. Anhand dieses wohldefinierten Bezugssystems. das einen Schlüssel zum Verständnis der (modernen) Technik bietet. arbeitet Ropohl gleichzeitig differenzierende Erkenntnisse über Einzelprobleme und vorher nicht gesehene übergreifende Zusammenhänge heraus. Es liegt in der Natur der Sache. daß der Aspektcharakter jeder Art von http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Grazer Philosophische Studien Brill

Heinrich BECK: Kulturphilosophie der Technik. Perspektiven zu Technik – Menschheit – Zukunft , (2., völlig neu bearbeitete und ergänzte Auflage von Philosophie der Technik , 1969). Trier: Spee Verlag 1979. 292 S.

Grazer Philosophische Studien, Volume 23 (1): 188 – Aug 13, 1985

Heinrich BECK: Kulturphilosophie der Technik. Perspektiven zu Technik – Menschheit – Zukunft , (2., völlig neu bearbeitete und ergänzte Auflage von Philosophie der Technik , 1969). Trier: Spee Verlag 1979. 292 S.


Heinrich BECK: Kulturphilosophie der Technik. Perspektiven zu Technik Menschheit - Zukunft, (2., völlig neu bearbeitete und ergänzte Auflage von Konzept einer allgemeinen Handlungstheorie anschließt. Becks metaphysische Auslegung orientiert sich dagegen stärker an lebensweltlichen Erfahrungen und der spekulativen Wesensbestimmung der Technik. die zusammenfassend als weltgeschichtlicher Prozeß des "Aus-sichheraus - und - ineinander - Hineingehens" von Natur und Geist (S. 57) charakterisiert wird. Ropohl hat das interessante Konzept einer in system- und handlungstheoretischen Begriffen formulierten umfassenden. fachübergreifenden Techniktheorie mit analytischem Scharfsinn und rigoroser begrifflicher Konsequenz entwickelt. Der unvermeidliche Preis für die theoretische Geschlossenheit ist die Subsumption aller Phänomene untersystemtheoretische Begriffe. wobei dann in objektivierender Sicht der Mensch als ein "personales System" erscheint. das bestimmte Beziehungen mit technischen Sachsystemen eingehen kann (142 f.). Von der zielstrebigen. planmäßigen. auf Beeinflussung der Umgebung gerichteten (technischen) Aktivität und der Rolle der Verwendung und Entstehung technischer Sachsysteme ausgehend wird so anhand der etablierten Fachdisziplinen ein Orientierungsrahmen für sonst nur unverbunden nebeneinanderstehende Aspekte der Technik formuliert. Anhand dieses wohldefinierten Bezugssystems. das einen Schlüssel zum Verständnis der (modernen) Technik bietet. arbeitet Ropohl gleichzeitig differenzierende Erkenntnisse über Einzelprobleme und vorher nicht gesehene übergreifende Zusammenhänge heraus. Es liegt in der Natur der Sache. daß der Aspektcharakter jeder Art von Erkenntnis durch Ropohls interdisziplinäre Synthese nicht völlig eliminiert werden kann. sondern auf höherer Ebene in abgeschwächter Form wieder zur Geltung kommen muß. So...
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Publisher
Brill
Copyright
© Copyright 1985 by Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0165-9227
eISSN
1875-6735
DOI
10.1163/18756735-90000268
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Abstract

Heinrich BECK: Kulturphilosophie der Technik. Perspektiven zu Technik Menschheit - Zukunft, (2., völlig neu bearbeitete und ergänzte Auflage von Konzept einer allgemeinen Handlungstheorie anschließt. Becks metaphysische Auslegung orientiert sich dagegen stärker an lebensweltlichen Erfahrungen und der spekulativen Wesensbestimmung der Technik. die zusammenfassend als weltgeschichtlicher Prozeß des "Aus-sichheraus - und - ineinander - Hineingehens" von Natur und Geist (S. 57) charakterisiert wird. Ropohl hat das interessante Konzept einer in system- und handlungstheoretischen Begriffen formulierten umfassenden. fachübergreifenden Techniktheorie mit analytischem Scharfsinn und rigoroser begrifflicher Konsequenz entwickelt. Der unvermeidliche Preis für die theoretische Geschlossenheit ist die Subsumption aller Phänomene untersystemtheoretische Begriffe. wobei dann in objektivierender Sicht der Mensch als ein "personales System" erscheint. das bestimmte Beziehungen mit technischen Sachsystemen eingehen kann (142 f.). Von der zielstrebigen. planmäßigen. auf Beeinflussung der Umgebung gerichteten (technischen) Aktivität und der Rolle der Verwendung und Entstehung technischer Sachsysteme ausgehend wird so anhand der etablierten Fachdisziplinen ein Orientierungsrahmen für sonst nur unverbunden nebeneinanderstehende Aspekte der Technik formuliert. Anhand dieses wohldefinierten Bezugssystems. das einen Schlüssel zum Verständnis der (modernen) Technik bietet. arbeitet Ropohl gleichzeitig differenzierende Erkenntnisse über Einzelprobleme und vorher nicht gesehene übergreifende Zusammenhänge heraus. Es liegt in der Natur der Sache. daß der Aspektcharakter jeder Art von

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Grazer Philosophische StudienBrill

Published: Aug 13, 1985

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