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George Nedungatt – Michael Featherstone (Hg.), The Council in Trullo Revisited (Kanonika 6), Rom 1995.

George Nedungatt – Michael Featherstone (Hg.), The Council in Trullo Revisited (Kanonika 6), Rom... Buchbesprechungen wiesen. Dem stimmen auch andere Autoren zu (G. DENZLER, Stuttgart 1973; C. COCHINI, Paris-Namur 1981 spater auch GRYSON [in: Revue Theologique de Louvain, 1980]). Das Ganze ist bedeutsam fiir das Verstandnis des frtihchristlichen "Zolibats", verstanden als Enthaltsam­ keitspflicht fiir hohere Kleriker (s. jetzt ausfiihrlich zur Thematik: St. HEID, Zolibat in der frtihen Kirche. Die Anfange einer Enthaltsamkeits­ pflicht fiir Kleriker in Ost und West, Paderbom u.a. 1997). Pentarchie-Artikel (H. M. BIEDERMANN, Sp. 1874) verweist auf den Der konziliaren Ursprung der Theorie von der Oberleitung der gesamten Kir­ che durch die fiinf altkirchlichen Patriarchate (Chalkedon legte 451 die Fiinfzahl abschlieBend fest) und deren ekklesiologische Bedeutung fiir die Ostkirche in den monotheletischen und ikonoklastischen Streitigkei­ ten. Synodal rezipiert wurde die Pentarchie-Theorie von Kan. 36 des Quinisextum (691) sowie auf der im Osten nicht anerkannten anti­ photianischen Synode 869170. Von den theologischen Autoren wird u. a. Nikephoros I. (erwahnt, der in seiner Apologia minor (PG 100, 1114) die Auffassung vertritt, eine (allgemeine) Synode sei nur giiltig bei Teilnah­ me der 5 Patriarchen. Der Beitrag laBt die weitere Wirkungsgeschichte der Pentarchie-Theorie auBer acht, verweist allerdings auf den Beitrag zum IV. Lateranense im LexMa. Hinzuzufiigen ware, daB sie seit Ausbruch des Schismas zwischen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Annuarium Historiae Conciliorum Brill

George Nedungatt – Michael Featherstone (Hg.), The Council in Trullo Revisited (Kanonika 6), Rom 1995.

Annuarium Historiae Conciliorum , Volume 30 (1): 9 – Feb 16, 1998

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0003-5157
eISSN
2589-0433
DOI
10.30965/25890433-03001011
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Abstract

Buchbesprechungen wiesen. Dem stimmen auch andere Autoren zu (G. DENZLER, Stuttgart 1973; C. COCHINI, Paris-Namur 1981 spater auch GRYSON [in: Revue Theologique de Louvain, 1980]). Das Ganze ist bedeutsam fiir das Verstandnis des frtihchristlichen "Zolibats", verstanden als Enthaltsam­ keitspflicht fiir hohere Kleriker (s. jetzt ausfiihrlich zur Thematik: St. HEID, Zolibat in der frtihen Kirche. Die Anfange einer Enthaltsamkeits­ pflicht fiir Kleriker in Ost und West, Paderbom u.a. 1997). Pentarchie-Artikel (H. M. BIEDERMANN, Sp. 1874) verweist auf den Der konziliaren Ursprung der Theorie von der Oberleitung der gesamten Kir­ che durch die fiinf altkirchlichen Patriarchate (Chalkedon legte 451 die Fiinfzahl abschlieBend fest) und deren ekklesiologische Bedeutung fiir die Ostkirche in den monotheletischen und ikonoklastischen Streitigkei­ ten. Synodal rezipiert wurde die Pentarchie-Theorie von Kan. 36 des Quinisextum (691) sowie auf der im Osten nicht anerkannten anti­ photianischen Synode 869170. Von den theologischen Autoren wird u. a. Nikephoros I. (erwahnt, der in seiner Apologia minor (PG 100, 1114) die Auffassung vertritt, eine (allgemeine) Synode sei nur giiltig bei Teilnah­ me der 5 Patriarchen. Der Beitrag laBt die weitere Wirkungsgeschichte der Pentarchie-Theorie auBer acht, verweist allerdings auf den Beitrag zum IV. Lateranense im LexMa. Hinzuzufiigen ware, daB sie seit Ausbruch des Schismas zwischen

Journal

Annuarium Historiae ConciliorumBrill

Published: Feb 16, 1998

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