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Georg Mohr und Marcus Willaschek (Hrsg.): Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft

Georg Mohr und Marcus Willaschek (Hrsg.): Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft Georg Mohr und Marcus Willaschek (Hrsg.): Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft Berlin: Akademie Verlag 1998 (Klassiker Auslegen Bd. 17/8) Vierundzwanzig Kantforscher haben sämtliche Abschnitte der Kritik der rei- nen Vernunft beleuchtet und ausgelegt. Die beiden Herausgeber haben den insgesamt vierundzwanzig Interpretationen, von denen sie selbst je eine über- nommen haben, ein kurzes „Vorwort“ (1–3) und eine von ihnen verfaßte „Ein- leitung“ in die KrV (5–36) vorangestellt. Bei allen Beiträgen handelt es sich um Erstdrucke, fünf davon erscheinen in englischer Sprache. Eine „Auswahl- bibliographie“ (647–657), ein Personen-, ein Sach- und ein Autorenregister beschließen den Sammelband. Die beiden „Vorreden“ und die „Einleitung“ werden von Eckhard Förster und Konrad Cramer kommentiert. Kurz und bündig erklärt Cramer die Begriffe „transzendental“ und „Transzendentalphilosophie“. In der Vernunftkritik werde die a priori mögliche Erkenntnisart von uns überhaupt möglichen Gegenstän- den selbst zu erkennendem Bewußtsein gebracht: dafür „reserviert Kant die Be- zeichnung ‚transzendentale Erkenntnis‘ “ (Cramer, 58); werde letztere Erkennt- nis zu systematischer Vollständigkeit gebracht, so handle es sich um eine „Tran- szendental-Philosophie“ (ib.). Dies scheint für den Ausdruck „transzendental“ eine zutreffendere Begriffserklärung zu sein, als die sonst verbreitete („das rein Formale (Apriorische) unserer Erkenntnis betreffend, soweit es von der Erfah- rung unabhängig ist“). Es bestehe, http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png History of Philosophy and Logical Analysis Brill

Georg Mohr und Marcus Willaschek (Hrsg.): Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft

History of Philosophy and Logical Analysis , Volume 3 (1): 6 – Apr 5, 2000

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
2666-4283
eISSN
2666-4275
DOI
10.30965/26664275-00301013
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Abstract

Georg Mohr und Marcus Willaschek (Hrsg.): Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft Berlin: Akademie Verlag 1998 (Klassiker Auslegen Bd. 17/8) Vierundzwanzig Kantforscher haben sämtliche Abschnitte der Kritik der rei- nen Vernunft beleuchtet und ausgelegt. Die beiden Herausgeber haben den insgesamt vierundzwanzig Interpretationen, von denen sie selbst je eine über- nommen haben, ein kurzes „Vorwort“ (1–3) und eine von ihnen verfaßte „Ein- leitung“ in die KrV (5–36) vorangestellt. Bei allen Beiträgen handelt es sich um Erstdrucke, fünf davon erscheinen in englischer Sprache. Eine „Auswahl- bibliographie“ (647–657), ein Personen-, ein Sach- und ein Autorenregister beschließen den Sammelband. Die beiden „Vorreden“ und die „Einleitung“ werden von Eckhard Förster und Konrad Cramer kommentiert. Kurz und bündig erklärt Cramer die Begriffe „transzendental“ und „Transzendentalphilosophie“. In der Vernunftkritik werde die a priori mögliche Erkenntnisart von uns überhaupt möglichen Gegenstän- den selbst zu erkennendem Bewußtsein gebracht: dafür „reserviert Kant die Be- zeichnung ‚transzendentale Erkenntnis‘ “ (Cramer, 58); werde letztere Erkennt- nis zu systematischer Vollständigkeit gebracht, so handle es sich um eine „Tran- szendental-Philosophie“ (ib.). Dies scheint für den Ausdruck „transzendental“ eine zutreffendere Begriffserklärung zu sein, als die sonst verbreitete („das rein Formale (Apriorische) unserer Erkenntnis betreffend, soweit es von der Erfah- rung unabhängig ist“). Es bestehe,

Journal

History of Philosophy and Logical AnalysisBrill

Published: Apr 5, 2000

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