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«ECCE HOMO!» (Joh 19,5) ein Zitat aus dem Alten Testament

«ECCE HOMO!» (Joh 19,5) ein Zitat aus dem Alten Testament 104 Bohler, «Ecce Homo!» (Joh 19,5) ihrer Person, in ihrer Liebe kommt «die Liebe der Tochter Jerusalems» zu Salomo. Weil die Liebe «eine Flamme JHWHs» ist, ist sie auch Ausdruck des JHWH-Volkes . Sicher bleibt der Ausdruck «lhr lnneres (ist) ausgeschmuckt mit der Liebe der Tbchter Jerusalems» etwas ratselhaft. 1st aber das Ratsel nicht vielleicht gewollt? 1st es nicht ein Charakteristikum des Hid? Auf jeden Fall sollte sich m. E. hier wie anderswo die Akribie der Exegeten eher mit dem Sinn des vorhandenen MT als mit fragwurdigen Textemendationen beschaftigen. Benediktbeuern, 15. Marz 1994. Gianni Barbiero. Nach der lnvestitur des Spottkonigs durch die Soldaten mit Purpurmantel und Dornenkrone in Joh 19, 1-3 wird «der Konig» durch Pilatus, den Herold, in 19,4-8 der Volksmenge zur ersten «Huldigung» vorgestellt. «Die Szene hat deutlich den Charakter einer Konigsepiphanie. Auch die Prasentationsformel ist nicht vergessen. Pilatus stellt den Konig vor mit den Worten: ibou 6 av8gwri:o~ ... Was ist damit gemeint?» Die Vorstellungsformel Qberrascht in der Tat. "H'lE 6 pamAEu~ uµwv (19, 14) ware die Proklamation gewesen, die der Leser an dieser Stelle erwartet . Die Formulierung «ecce homo!» ist unerwartet und bleibt ratselhaft. Entsprechend sind die Deutungsversuche Qberaus zahlreich und verschieden. C. Panackel http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biblische Zeitschrift Brill

«ECCE HOMO!» (Joh 19,5) ein Zitat aus dem Alten Testament

Biblische Zeitschrift , Volume 39 (1): 5 – Sep 22, 1995

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0006-2014
eISSN
2589-0468
DOI
10.1163/25890468-03901007
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Abstract

104 Bohler, «Ecce Homo!» (Joh 19,5) ihrer Person, in ihrer Liebe kommt «die Liebe der Tochter Jerusalems» zu Salomo. Weil die Liebe «eine Flamme JHWHs» ist, ist sie auch Ausdruck des JHWH-Volkes . Sicher bleibt der Ausdruck «lhr lnneres (ist) ausgeschmuckt mit der Liebe der Tbchter Jerusalems» etwas ratselhaft. 1st aber das Ratsel nicht vielleicht gewollt? 1st es nicht ein Charakteristikum des Hid? Auf jeden Fall sollte sich m. E. hier wie anderswo die Akribie der Exegeten eher mit dem Sinn des vorhandenen MT als mit fragwurdigen Textemendationen beschaftigen. Benediktbeuern, 15. Marz 1994. Gianni Barbiero. Nach der lnvestitur des Spottkonigs durch die Soldaten mit Purpurmantel und Dornenkrone in Joh 19, 1-3 wird «der Konig» durch Pilatus, den Herold, in 19,4-8 der Volksmenge zur ersten «Huldigung» vorgestellt. «Die Szene hat deutlich den Charakter einer Konigsepiphanie. Auch die Prasentationsformel ist nicht vergessen. Pilatus stellt den Konig vor mit den Worten: ibou 6 av8gwri:o~ ... Was ist damit gemeint?» Die Vorstellungsformel Qberrascht in der Tat. "H'lE 6 pamAEu~ uµwv (19, 14) ware die Proklamation gewesen, die der Leser an dieser Stelle erwartet . Die Formulierung «ecce homo!» ist unerwartet und bleibt ratselhaft. Entsprechend sind die Deutungsversuche Qberaus zahlreich und verschieden. C. Panackel

Journal

Biblische ZeitschriftBrill

Published: Sep 22, 1995

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