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Die Zentralität der analytischen Methode für die Philosophie, insbesondere die der Antike

Die Zentralität der analytischen Methode für die Philosophie, insbesondere die der Antike Die Zentralität der analytischen Methode für die Philosophie, insbesondere die der Antike Uwe Meixner, Universität Regensburg Die Analytische Philosophie ist eine Richtung der Philosophie, die am Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei Gottlob Frege und Ludwig Wittgenstein ihren Anfang nahm, von Bertrand Russell, G.E. Moore und den Mitgliedern des Wiener Kreises (insbesondere von Rudolf Carnap und Herbert Feigl) konsolidiert wurde, sich in zwei Richtungen gespalten hat: die Philosophie der normalen Sprache und die Philosophie der idealen Sprache, und heute vor allem in den angelsächsischen und skandinavischen Ländern verbreitet ist. Nach dem 2. Weltkrieg hat die Analytische Philosophie auch in ihren Ursprungsländern – Deutschland und Österreich – wieder Fuß gefaßt. Ein besonderes Merkmal der Analytischen Philosophie ist ihre Sprachbezo- genheit: die Analyse der Sprache (ob bei der Umgangssprache bleibend oder von ihr ausgehend zur Konstruktion idealer Sprachen fortschreitend) wird als der zentrale Schlüssel zur Lösung philosophischer Probleme aufgefaßt. Die- sen Denkansatz im Sinn, spricht man vom „linguistic turn“, der durch die Analytische Philosophie in der Philosophiegeschichte veranlaßt worden sei. Die soeben geschilderte philosophische Richtung könnte man als „die Ana- lytische Philosophie im engeren Sinn“ bezeichnen, und in der Philosophiege- schichte stellt sie tatsächlich eine Neuerscheinung http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png History of Philosophy and Logical Analysis Brill

Die Zentralität der analytischen Methode für die Philosophie, insbesondere die der Antike

History of Philosophy and Logical Analysis , Volume 2 (1): 12 – Apr 5, 1999

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
2666-4283
eISSN
2666-4275
DOI
10.30965/26664275-00201004
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Abstract

Die Zentralität der analytischen Methode für die Philosophie, insbesondere die der Antike Uwe Meixner, Universität Regensburg Die Analytische Philosophie ist eine Richtung der Philosophie, die am Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei Gottlob Frege und Ludwig Wittgenstein ihren Anfang nahm, von Bertrand Russell, G.E. Moore und den Mitgliedern des Wiener Kreises (insbesondere von Rudolf Carnap und Herbert Feigl) konsolidiert wurde, sich in zwei Richtungen gespalten hat: die Philosophie der normalen Sprache und die Philosophie der idealen Sprache, und heute vor allem in den angelsächsischen und skandinavischen Ländern verbreitet ist. Nach dem 2. Weltkrieg hat die Analytische Philosophie auch in ihren Ursprungsländern – Deutschland und Österreich – wieder Fuß gefaßt. Ein besonderes Merkmal der Analytischen Philosophie ist ihre Sprachbezo- genheit: die Analyse der Sprache (ob bei der Umgangssprache bleibend oder von ihr ausgehend zur Konstruktion idealer Sprachen fortschreitend) wird als der zentrale Schlüssel zur Lösung philosophischer Probleme aufgefaßt. Die- sen Denkansatz im Sinn, spricht man vom „linguistic turn“, der durch die Analytische Philosophie in der Philosophiegeschichte veranlaßt worden sei. Die soeben geschilderte philosophische Richtung könnte man als „die Ana- lytische Philosophie im engeren Sinn“ bezeichnen, und in der Philosophiege- schichte stellt sie tatsächlich eine Neuerscheinung

Journal

History of Philosophy and Logical AnalysisBrill

Published: Apr 5, 1999

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