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Die Lehrkompetenz der Bischofskonferenz. Dogmatische und kirchenrechtliche Perspektiven, edited by Thomas Schüller – Michael Seewald

Die Lehrkompetenz der Bischofskonferenz. Dogmatische und kirchenrechtliche Perspektiven, edited... Thomas Schüller – Michael Seewald (Hg.), Die Lehrkompetenz der Bischofskonferenz. Dogmatische und kirchenrechtliche Perspektiven, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2020, 236 S.Der Paperback-Band versammelt die Beiträge einer Tagung, die vom Institut für Kanonisches Recht und vom Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am 24. und 25. Mai 2019 durchgeführt wurde. Er widmet sich mit der Frage nach der Lehrkompetenz der Bischofskonferenz einem nach wie vor virulenten Thema, das durch die Forderung von P. Franziskus nach einer heilsamen Dezentralisierung möglicherweise einen neuen Anstoß erhalten hat. In der Hinführung verweisen die Herausgeber zunächst auf die nachkonziliare Entwicklung, die „eine Zweiteilung der bischöflichen Kollegialität nach sich zog: eine tatsächlich wirksame, auf Ebene der Universalkirche anzusiedelnde Kollegialität stand fortan einer bloß affektiven Kollegialität gegenüber, zu der die Bischofskonferenzen einen Beitrag leisten sollten“ (7 f.). Mit der Tagung sollte demnach danach gefragt werden, „wie sinnvoll diese Entwicklung ist und wie mögliche Alternativen […] aussehen könnten.“ (8). Als Zweites weisen sie darauf hin, dass Franziskus Kollegialität und Synodalität, die nicht voneinander zu trennen seien, in den Vordergrund rücke. So sei es Aufgabe der Tagung „zu fragen, wie man die Bischofskonferenzen theologisch denken und rechtlich ausgestalten kann, damit sie diese Aufgabe einer mittleren synodalen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Archiv für Katholisches Kirchenrecht Brill

Die Lehrkompetenz der Bischofskonferenz. Dogmatische und kirchenrechtliche Perspektiven, edited by Thomas Schüller – Michael Seewald

Archiv für Katholisches Kirchenrecht , Volume 188 (1): 11 – Jul 27, 2022

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/lp/brill/die-lehrkompetenz-der-bischofskonferenz-dogmatische-und-QWSPohvXVv
Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0003-9160
eISSN
2589-045X
DOI
10.30965/2589045x-1880122
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Abstract

Thomas Schüller – Michael Seewald (Hg.), Die Lehrkompetenz der Bischofskonferenz. Dogmatische und kirchenrechtliche Perspektiven, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2020, 236 S.Der Paperback-Band versammelt die Beiträge einer Tagung, die vom Institut für Kanonisches Recht und vom Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am 24. und 25. Mai 2019 durchgeführt wurde. Er widmet sich mit der Frage nach der Lehrkompetenz der Bischofskonferenz einem nach wie vor virulenten Thema, das durch die Forderung von P. Franziskus nach einer heilsamen Dezentralisierung möglicherweise einen neuen Anstoß erhalten hat. In der Hinführung verweisen die Herausgeber zunächst auf die nachkonziliare Entwicklung, die „eine Zweiteilung der bischöflichen Kollegialität nach sich zog: eine tatsächlich wirksame, auf Ebene der Universalkirche anzusiedelnde Kollegialität stand fortan einer bloß affektiven Kollegialität gegenüber, zu der die Bischofskonferenzen einen Beitrag leisten sollten“ (7 f.). Mit der Tagung sollte demnach danach gefragt werden, „wie sinnvoll diese Entwicklung ist und wie mögliche Alternativen […] aussehen könnten.“ (8). Als Zweites weisen sie darauf hin, dass Franziskus Kollegialität und Synodalität, die nicht voneinander zu trennen seien, in den Vordergrund rücke. So sei es Aufgabe der Tagung „zu fragen, wie man die Bischofskonferenzen theologisch denken und rechtlich ausgestalten kann, damit sie diese Aufgabe einer mittleren synodalen

Journal

Archiv für Katholisches KirchenrechtBrill

Published: Jul 27, 2022

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