Das wissenschaftliche Werden von Hans-Joachim Schoeps und seine Vertreibung aus Deutschland 1938

Das wissenschaftliche Werden von Hans-Joachim Schoeps und seine Vertreibung aus Deutschland 1938 Das wissenschaftliche Werden von Hans-Joachim Schoeps und seine Vertreibung aus Deutschland 1938 Eine Dokumentation aus den Briefen von H.-J. Schoeps an Martin Rade im Nachlaß M. Rade - Marburg VON FRIEDRICH WILHELM KANTZENBACH L Einleitung Hans-Joachim Schoeps begleitete sein grol3es und vlelfdltiges wissenschaft- liches Werk durch die Herausgabe autobiographischer Schriften bzw. auto- biographisch einschlagiger Bilcher. Das ist angesichts dessen, was er erlebte und zu sagen hat, begreiflich und um der Sache willen nur zu begrul3en. Den Gesprdchsbeitrag zum Judentum und zum preul3ischen Problem, den wir Schoeps verdanken, kann man sich nicht als reines Schreibtischprodukt vor- stellen. Die "Bemuhungen um J uden und J udentum", von denen schon seine ersten literarischen Arbeiten Zeugnis ablegen, hat Schoeps in "Ja - Nein - und Trotzdem, Erinnerungen, Begegnungen, Erfahrungen", 1974, noch ein- mal ruckschauend selbst interpretiert. Darauf k6nnen wir verweisen. Am selben Orte hat er sein politisch-preul3isches Lebensbekenntnis auf frü- he Jugendeindr3cke zuruckgefuhrt. Er uberschreibt den betreffenden Abschnitt mit "Liebe zu Preul3en". Als 1956 Schoeps seinen autobiographi- schen Beitrag "Die letzten dreif3ig Jahre, R3ckblicke" (Stuttgart, Ernst Klett Verlag) vorlegte, mochte sich mancher Kritiker wundern, daf3 ein relativ - ,...,.,..1-,. ' 2u,- T-1, "&'_.1...1. '-'L-...L.LL- damals zu den ersten Käufern gehort haben und http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte Brill

Das wissenschaftliche Werden von Hans-Joachim Schoeps und seine Vertreibung aus Deutschland 1938

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Publisher
Brill
Copyright
© 1980 Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0044-3441
eISSN
1570-0739
D.O.I.
10.1163/157007380X00306
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Abstract

Das wissenschaftliche Werden von Hans-Joachim Schoeps und seine Vertreibung aus Deutschland 1938 Eine Dokumentation aus den Briefen von H.-J. Schoeps an Martin Rade im Nachlaß M. Rade - Marburg VON FRIEDRICH WILHELM KANTZENBACH L Einleitung Hans-Joachim Schoeps begleitete sein grol3es und vlelfdltiges wissenschaft- liches Werk durch die Herausgabe autobiographischer Schriften bzw. auto- biographisch einschlagiger Bilcher. Das ist angesichts dessen, was er erlebte und zu sagen hat, begreiflich und um der Sache willen nur zu begrul3en. Den Gesprdchsbeitrag zum Judentum und zum preul3ischen Problem, den wir Schoeps verdanken, kann man sich nicht als reines Schreibtischprodukt vor- stellen. Die "Bemuhungen um J uden und J udentum", von denen schon seine ersten literarischen Arbeiten Zeugnis ablegen, hat Schoeps in "Ja - Nein - und Trotzdem, Erinnerungen, Begegnungen, Erfahrungen", 1974, noch ein- mal ruckschauend selbst interpretiert. Darauf k6nnen wir verweisen. Am selben Orte hat er sein politisch-preul3isches Lebensbekenntnis auf frü- he Jugendeindr3cke zuruckgefuhrt. Er uberschreibt den betreffenden Abschnitt mit "Liebe zu Preul3en". Als 1956 Schoeps seinen autobiographi- schen Beitrag "Die letzten dreif3ig Jahre, R3ckblicke" (Stuttgart, Ernst Klett Verlag) vorlegte, mochte sich mancher Kritiker wundern, daf3 ein relativ - ,...,.,..1-,. ' 2u,- T-1, "&'_.1...1. '-'L-...L.LL- damals zu den ersten Käufern gehort haben und

Journal

Zeitschrift für Religions- und GeistesgeschichteBrill

Published: Jan 1, 1980

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