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Bemerkungen zu Exegese und Christologie des Theodor von Mopsuestia

Bemerkungen zu Exegese und Christologie des Theodor von Mopsuestia Bemerkungen zu Exegese und Christologie des Theodor von Mopsuestia HERMANN J. VOGT I TUBINGEN AuBer der Erkliirung zu den kleinen Propheten hat sich kein Kommentar zu ei­ nem biblischen Buch von Bischof Theodor von Mopsuestia (gest. 428) im Griechischen vollstandig erhalten; Theodor geriet nach 433 in den Verdacht, ebenso "nestorianisch" zu sein, wie Nestorius selber und wurde deshalb zu­ nachst von Cyrill bekampft und schlieBlich nach langen Auseinandersetzungen auf dem 5. allgemeinen Konzil, dem zweiten von Konstantinopel, 553 verur­ teilt. Nur in syrischer Obersetzung ist sein Johannes-Kommentar erhalten; im griechischen Sprachraum haben die Katenen viele Gedanken von Theodor ge­ rettet 2, manche aber auch, vor allem wo es um die Christologie geht, an die Aussagen des Cyrill von Alexandrien angeglichen . Das personliche Profil des Theodor scheint aber noch immer nicht nach alien Seiten hin geklart zu sein . V gl. zu diesem Thema auch meinen Beitrag: Unterschiedliche Exegese der Alexan­ driner und der Antiochener. Cyrillische Umdeutung christologischer Texte des Theodor von Mopsuestia, in: STIMULI. Exegese und ihre Hermeneutik in Antike und Christentum. FS E. DASSMANN, hg. v. G. SCHOLLGEN - CL SCHOLTEN, Bonn 1996 (= JAC.E 23), 357-369, wo ich zu zeigen versuche, daB vor allem die ftir http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Annuarium Historiae Conciliorum Brill

Bemerkungen zu Exegese und Christologie des Theodor von Mopsuestia

Annuarium Historiae Conciliorum , Volume 27-28 (1): 23 – Feb 16, 1995

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0003-5157
eISSN
2589-0433
DOI
10.30965/25890433-02702801003
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Abstract

Bemerkungen zu Exegese und Christologie des Theodor von Mopsuestia HERMANN J. VOGT I TUBINGEN AuBer der Erkliirung zu den kleinen Propheten hat sich kein Kommentar zu ei­ nem biblischen Buch von Bischof Theodor von Mopsuestia (gest. 428) im Griechischen vollstandig erhalten; Theodor geriet nach 433 in den Verdacht, ebenso "nestorianisch" zu sein, wie Nestorius selber und wurde deshalb zu­ nachst von Cyrill bekampft und schlieBlich nach langen Auseinandersetzungen auf dem 5. allgemeinen Konzil, dem zweiten von Konstantinopel, 553 verur­ teilt. Nur in syrischer Obersetzung ist sein Johannes-Kommentar erhalten; im griechischen Sprachraum haben die Katenen viele Gedanken von Theodor ge­ rettet 2, manche aber auch, vor allem wo es um die Christologie geht, an die Aussagen des Cyrill von Alexandrien angeglichen . Das personliche Profil des Theodor scheint aber noch immer nicht nach alien Seiten hin geklart zu sein . V gl. zu diesem Thema auch meinen Beitrag: Unterschiedliche Exegese der Alexan­ driner und der Antiochener. Cyrillische Umdeutung christologischer Texte des Theodor von Mopsuestia, in: STIMULI. Exegese und ihre Hermeneutik in Antike und Christentum. FS E. DASSMANN, hg. v. G. SCHOLLGEN - CL SCHOLTEN, Bonn 1996 (= JAC.E 23), 357-369, wo ich zu zeigen versuche, daB vor allem die ftir

Journal

Annuarium Historiae ConciliorumBrill

Published: Feb 16, 1995

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