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Anhang Der Tragos des Athos: Eine vom Kaiser unterzeichnete synodal-monastische Urkunde

Anhang Der Tragos des Athos: Eine vom Kaiser unterzeichnete synodal-monastische Urkunde Anhang Der Tragos des Athos: Eine vom Kaiser unterzeichnete synodal-monastische Urkunde CHRISTOF RUDOLF KRAUS / BERLIN* Beim Lesen des vorangehenden Aufsatzes drängt sich dem Byzantinisten die Frage auf, ob sich über die byzantinischen Synoden des 7.-9. Jh. hinaus noch weitere Urkunden ähnlicher Provenienz finden lassen, die von Kaiser und Synodalen unterzeichnet wurden. Neben dem "Horos" des Konzils von Ferrara-Florenz (Laetentur coeli) vom 6. Juli 1439, der in mehrfacher Ausfer­ tigung mit großen Varianten in den Unterschriftslisten (vor allem was die byzantinische Delegation betrifft) vorliegt\ sind keine Urkunden im Origi­ nal überliefert, die, wie im Falle der Konzilien des 7.-9.Jh., die Unterschrif­ ten der Synodalen und des Kaisers tragen. Auch 1439 findet sich die kaiser­ liche Namensunterschrift direkt unter der rechten Textkolumne mit der griechischen Version der Konzilsbeschlüsse. Erst anschließend folgen die Stellvertreter der byzantinischen Patriarchen, die Bischöfe und weitere Mitglieder der Delegation. Parallel zur Unterschrift des Kaisers steht unter der linken, lateinischen Textkolumne die päpstliche Rota und die Unter­ schrift Papst Eugens IV. Diese Urkunde hat allerdings die Besonderheit, dass sie in zwei verschiedenen Sprachen abgefasst wurde und die beiden Gruppen der Synodalen (Lateiner und Byzantiner) in zwei Gruppen jeweils unter der Fassung in ihrer Sprache unterzeichneten. • Die http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Annuarium Historiae Conciliorum Brill

Anhang Der Tragos des Athos: Eine vom Kaiser unterzeichnete synodal-monastische Urkunde

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0003-5157
eISSN
2589-0433
DOI
10.1163/25890433-042-02-90000003
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Abstract

Anhang Der Tragos des Athos: Eine vom Kaiser unterzeichnete synodal-monastische Urkunde CHRISTOF RUDOLF KRAUS / BERLIN* Beim Lesen des vorangehenden Aufsatzes drängt sich dem Byzantinisten die Frage auf, ob sich über die byzantinischen Synoden des 7.-9. Jh. hinaus noch weitere Urkunden ähnlicher Provenienz finden lassen, die von Kaiser und Synodalen unterzeichnet wurden. Neben dem "Horos" des Konzils von Ferrara-Florenz (Laetentur coeli) vom 6. Juli 1439, der in mehrfacher Ausfer­ tigung mit großen Varianten in den Unterschriftslisten (vor allem was die byzantinische Delegation betrifft) vorliegt\ sind keine Urkunden im Origi­ nal überliefert, die, wie im Falle der Konzilien des 7.-9.Jh., die Unterschrif­ ten der Synodalen und des Kaisers tragen. Auch 1439 findet sich die kaiser­ liche Namensunterschrift direkt unter der rechten Textkolumne mit der griechischen Version der Konzilsbeschlüsse. Erst anschließend folgen die Stellvertreter der byzantinischen Patriarchen, die Bischöfe und weitere Mitglieder der Delegation. Parallel zur Unterschrift des Kaisers steht unter der linken, lateinischen Textkolumne die päpstliche Rota und die Unter­ schrift Papst Eugens IV. Diese Urkunde hat allerdings die Besonderheit, dass sie in zwei verschiedenen Sprachen abgefasst wurde und die beiden Gruppen der Synodalen (Lateiner und Byzantiner) in zwei Gruppen jeweils unter der Fassung in ihrer Sprache unterzeichneten. • Die

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Annuarium Historiae ConciliorumBrill

Published: Jan 1, 1

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