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Andrew D. Clarke, Secular and Christian Leadership in Corinth. A SocioHistorical and Exegetical Study of 1 Corinthians 1-6 (AGJU 18), Leiden (E. J. Brill) 1993, IX u. 188 S., Ln. NFL 110,-; ISBN 90-04-09862-3.

Andrew D. Clarke, Secular and Christian Leadership in Corinth. A SocioHistorical and Exegetical... 296 Umschau und Kritik polemisiere. Allerdings bleibt S. bei zwar plausiblen, aber recht allgemeinen Erwagungen stehen. Leider verzichtet er (anders als es der Untertitel seines Werkes erhoffen laBt) auf eine diachronische LektOre der Paulinen, wie sie U. Wilckens und J. Becker, aber auch H. Hubner und U. Schnelle vorgefiihrt haben. Das 4. Kap. (182-254) untersucht die Rechtfertigungsaussagen des Romerbriefes. Es setzt mit einer ausfiihrlichen Diskussion des Abfassungszwecks ein (187-210). Es iiberzeugt, daB S. die Adresse nach Rom ernst nimmt und den Brief nicht als verdecktes Schreiben nach Jerusalem oder als heimliche Botschaft an judaisierende Gegner interpre­ tiert. Von S. wird aber unterschatzt, daB der Brief um seines missionarischen Abfassungs­ zweckes willen eine eingehende Auseinandersetzung mit den zuriickliegenden Nomis­ mus-Konflikten fiihren muBte. Das Kap. besteht im folgenden aus Exegesen der Schliisselstellen 1, 16f; 3,21-5,21 (sehr knapp), 7, 14-25 und 9,30-10,21. Die Auslegungen dienen dem Nachweis, daB die Rechtfertigungslehre wenigstens zur Zeit des Rom keineswegs (mehr) eine «Kampfes­ lehre» des Apostels gewesen ist, sondern ein integraler und zentraler Bestandteil seiner Theologie. Rom 7 zeige, daB Sanders' Unterscheidung zwischen «staying in» und «getting in» fragwiirdig sei, Rom 9-11 zeige die von Stendahl betonte Israel- und Missions­ Theologie an, die der Rechtfertigungslehre inharent http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biblische Zeitschrift Brill

Andrew D. Clarke, Secular and Christian Leadership in Corinth. A SocioHistorical and Exegetical Study of 1 Corinthians 1-6 (AGJU 18), Leiden (E. J. Brill) 1993, IX u. 188 S., Ln. NFL 110,-; ISBN 90-04-09862-3.

Biblische Zeitschrift , Volume 38 (2): 3 – Sep 22, 1994

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0006-2014
eISSN
2589-0468
DOI
10.1163/25890468-03802021
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Abstract

296 Umschau und Kritik polemisiere. Allerdings bleibt S. bei zwar plausiblen, aber recht allgemeinen Erwagungen stehen. Leider verzichtet er (anders als es der Untertitel seines Werkes erhoffen laBt) auf eine diachronische LektOre der Paulinen, wie sie U. Wilckens und J. Becker, aber auch H. Hubner und U. Schnelle vorgefiihrt haben. Das 4. Kap. (182-254) untersucht die Rechtfertigungsaussagen des Romerbriefes. Es setzt mit einer ausfiihrlichen Diskussion des Abfassungszwecks ein (187-210). Es iiberzeugt, daB S. die Adresse nach Rom ernst nimmt und den Brief nicht als verdecktes Schreiben nach Jerusalem oder als heimliche Botschaft an judaisierende Gegner interpre­ tiert. Von S. wird aber unterschatzt, daB der Brief um seines missionarischen Abfassungs­ zweckes willen eine eingehende Auseinandersetzung mit den zuriickliegenden Nomis­ mus-Konflikten fiihren muBte. Das Kap. besteht im folgenden aus Exegesen der Schliisselstellen 1, 16f; 3,21-5,21 (sehr knapp), 7, 14-25 und 9,30-10,21. Die Auslegungen dienen dem Nachweis, daB die Rechtfertigungslehre wenigstens zur Zeit des Rom keineswegs (mehr) eine «Kampfes­ lehre» des Apostels gewesen ist, sondern ein integraler und zentraler Bestandteil seiner Theologie. Rom 7 zeige, daB Sanders' Unterscheidung zwischen «staying in» und «getting in» fragwiirdig sei, Rom 9-11 zeige die von Stendahl betonte Israel- und Missions­ Theologie an, die der Rechtfertigungslehre inharent

Journal

Biblische ZeitschriftBrill

Published: Sep 22, 1994

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