Brenner, E.; Batou, M.; Rougemont, A.; Vouilloz, M.; Bourquin, M.; Wydler, H.; Hornung, R.; Tschopp, A.; Gutzwiller, F.; Vontobel, J.; Languin, N.; Allmen, M.; Bastard, B.; Cardia-Vonèche, L.; Rieder, H.; Billo, N.; Bachmann, G.; Steffen, R.; Michaud, P.; Leuenberger, Ph.; Bollag, U.; Bernasconi, E.; Spring, St.; Huynh, C.; Duc, T.; Guillemin, M.; Monn, Ch.; Hangartner, M.; Wanner, H.;
Minder, Christoph; Matthäus, Dierk
doi: 10.1007/BF02083443pmid: 2609779
Dieser Artikel beschreibt den Aufbau und die Benutzung eines Datenbanksystems für die Sterblichkeitsdaten der Weltgesundheitsorganisation. Diese Daten können mit Hilfe dieses Systems auf sehr einfache Art abgerufen werden und werden so nützlicher für Hintergrundinformationen.
doi: 10.1007/BF02083444pmid: 2609780
An der Universität Bielefeld wird — erstmals für die Bundesrepublik — seit dem Sommeresemester 1989 ein interdisziplinärer Diplomstudiengang für Gesundheitswissenschaften angeboten, der nach Intention und Aufbau dem amerikanischen Modell einer School of Public Health folgt. Der zu diesem Zweck in Westfalen-Lippe gegründete Trägerverbund zwischen Universität und medizinischen Einrichtungen mit überregionaler Aufgabenstellung stellt die Vermittlung der wichtigsten Disziplinen des amerikanischen Fächerkanons in Lehre, Forschung und Praxis sicher.
doi: 10.1007/BF02083445pmid: 2514522
In der Bundesrepublik Deutschland werden häufig im internationalen Vergleich zu hohe Verweildauern in Akutkrankenhäusern kritisiert. Schlussfolgerungen über unwirtschaftliche Leistungserbringung beruhen häufig auf der vergleichenden Analyse von Abteilungs-oder Betriebskennziffern. Um die möglichen Ursachen von Verweildauerunterschieden aufzuzeigen, ist jedoch eine fallbezogene Analyse von Verweildauern erforderlich. Eine solche Studie des Instituts für Gesundheits-System-Forschung Kiel wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung gefördert.
doi: 10.1007/BF02083446pmid: 2609781
In zwei prospektiven Feldstudien wurden die Effekte von Luftschadstoffen auf das psychische Wohlbefinden (Stimmung, Stresserleben), die neuropsychologische Leistung (Reaktionszeiten, Konzentrationsfähigkeit) und die körperliche Verfassung (physiologische Aktivierung, Beschwerden) im Verlauf von zwei Monaten bei gesunden und chronisch kranken Bewohnern verschieden umweltbelasteter Gebiete untersucht. Nach multivariaten Zeitreihenanalysen ergaben sich unter Einfluss von Schwefeldioxid in beiden Studien Beeinträchtigungen des psychischen Wohlbefindens und bei Kranken vermehrte selbstberichtete Beschwerden. Hinweise auf Beeinträchtigungen der Leistung durch Luftschadstoffe zeigten sich nur bei Gesunden.
Babisch, Wolfgang; Ising, Hartmut
doi: 10.1007/BF02083447pmid: 2609782
Anhand der VDI-Richtlinie 2058, Bl 2 wird das Risiko eines lärmbedingten Hörverlustes durch Musikschallexposition in Diskotheken diskutiert. In zwei empirischen Untersuchungen wurde die Hypothese eines entsprechenden Zusammenhanges überprüft. Bei 204 Schülern im Alter von 13–19 Jahren zeigte sich eine positive statistische Abhängigkeit der 4-kHz-Hörschwelle von den berichteten Musikhörgewohnheiten. Der Unterschied zwischen den Extremgruppen der Schallbelastung betrug im Gruppenmittel etwa 4 dB (p < 0.05). Die Auswertung von Audiogrammen der medizinischen Einstellungsuntersuchungen von insgesamt 3133 jugendlichen Berufsanwärtern im Alter von 16–20 Jahren zeigte, dass diejenigen Berufsanfänger mit einem auffälligen Innenohrverlust von > 30 dB im Bereich der C5-Senke signifikant mehr Zeit in Diskotheken verbrachten als diejenigen ohne auffällige Befunde.
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doi: 10.1007/BF02083442pmid: N/A