Wirtschaftliche Zwä;nge für offene VolkswirtschaftenSiebert, Horst
doi: 10.1007/BF02705868pmid: N/A
Economic Restraints for Open Economies. - In an open economy, the usual budget restraint of equating expenditures and income is softened but the balance-of-payments restraint has powerful implications for allocation and national stabilization policies. These implications are studied. On the trade side, the restraint shows itself in the dependence on imports, in the necessity of exporting, in the opportunity costs of institutional settings as well as taxation in terms of foregone competitiveness and in interest and debt payment in the case of borrowing. From a stabilization point of view, the problem is analyzed to what extent an open economy can make itself more independent from international developments by exchange rate policy and by national institutional arrangements with respect to monetary, fiscal and incomes policy.
Currency devaluation and the Cooper paradox in the open-economy macro-disequilibrium modelWang, Chun-Yan; Wang, Leonard
doi: 10.1007/BF02705869pmid: N/A
Abwertung und das Cooper-Paradox im Modell einer offenen Volkswirtschaft mit Makro-Ungleichgewicht. - In diesem Aufsatz wird das Cooper-Paradox im Rahmen eines IS-LM-BT-Ungleichgewichtsmodells überprüft. Die Analyse wird dadurch angereichert, da\ der monetÄre “spillover”-Effekt einer Abwertung integriert wird in das Modell einer offenen Volkswirtschaft mit Makro-Ungleichgewicht, in dem unechter Handel zum Ungleichgewichtspreis stattfinden kann. So können sich die “spillover”-Effekte in der gesamten Volkswirtschaft über die Marktverflechtung verbreiten. Es wird gezeigt, da\ unabhÄngig von der Marshall-Lerner Bedingung die heimische Volkswirtschaft schrumpfen wird, obwohl die Abwertung die Handelsbilanz verbessert (Cooper-Paradox). Au\erdem wird gezeigt, da\ dann, wenn die Marshall-Lerner-Bedingung erfüllt ist, die Abwertung sowohl zu einer Verschlechterung der Handelsbilanz als auch zu einer Expansion der heimischen Volkswirtschaft führen kann. Dieses Ergebnis widerspricht dem, was Cooper in den EntwicklunglÄndern mit einer Abwertung beobachtet hat.
Are deviations from purchasing power parity efficient? Some further answersMacDonald, Ronald
doi: 10.1007/BF02705870pmid: N/A
Sind Abweichungen von der KaufkraftparitÄt effizient? Einige zusÄtzliche Antworten. - In diesem Aufsatz beschreibt und testet der Autor den Ansatz der effizienten MÄrkte für die KaufkraftparitÄt einiger floatender Wechselkurse der Zwischenkriegszeit. Die Ergebnisse sind: (i) Die Abweichungen von der KaufkraftparitÄt in der Zwischenkriegszeit folgen nicht einem einfachen Zufallspfad, sondern eher einem Zufallspfad, der durch einen gleitenden Durchschnitt der Fehler vergangener Perioden modifiziert wird. Letzteres stützt die Ansicht, da\ die realen ZinssÄtze nicht konstant sind. (ii) Die Zeitreihendarstellung realer Wechselkurse beinhaltet für zwei DevisenmÄrkte, da\ es keine ParitÄt gibt, zu der der reale Wechselkurs auf die Dauer hinstrebt. (iii) BestÄtigt wurde auch, da\ die Fehler OrthogonalitÄtseigenschaften besitzen: Die VerÄnderungen des realen Wechselkurses korrelieren nicht mit der Geldmenge und dem Einkommen im In- und Ausland.
The behavior of flexible exchange rates in the short run — A systematic investigationWasserfallen, Walter; Kyburz, Hans
doi: 10.1007/BF02705871pmid: N/A
Das Verhalten flexibler Wechselkurse auf kurze Sicht - Eine systematische Untersuchung. - In diesem Aufsatz wird das kurzfristige Verhalten der Wechselkurse wÄhrend der gegenwÄrtigen Periode flexibler Kurse empirisch untersucht, und zwar mit Hilfe der monatlichen Kurse (in Schweizer Franken) für den amerikanischen Dollar, die deutsche Mark, das britische Pfund, den französischen Franken und die italienische Lira. Als Bestimmungsgründe für Wechselkurse werden Geldmengen, Realeinkommen, nominale und reale ZinssÄtze sowie die bilateralen Handelsbilanzen herangezogen. ZunÄchst ergibt sich, da\ die Wechselkurse Zufallspfaden folgen. Zweitens bedeuten VerÄnderungen der nominalen Kurse fast immer auch VerÄnderungen der realen Kurse. Drittens konnte trotz ausgiebiger Anstrengungen eine gro\e Zahl von im allgemeinen für wichtig gehaltenen Variablen die Wechselkursbewegungen nicht erklÄren. Diese Ergebnisse bedeuten, da\ unerwartete Schwankungen der realen Wechselkurse die bei weitem wichtigste Ursache von WechselkursÄnderungen sind. Bisher war es aber nicht möglich, deren systematische Bestimmungsgründe zu identifizieren.
Coordinated strategies for economic cooperation between Europe and the United StatesBrandsma, Andries; Pijpers, J.
doi: 10.1007/BF02705872pmid: N/A
Koordinierte Strategien für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Europa und den Vereinigten Staaten. - In diesem Aufsatz wird die dynamische Spieltheorie auf die Koordinierung der Politik zwischen den Vereinigten Staaten und der EWG in einem stark aggregierten Modell angewandt und folgendes gezeigt: (i) Eine Politik, die den Einflu\ von Ma\nahmen anderer LÄnder vernachlÄssigt, führt in den USA zu Fiskalischen EinschrÄnkungen und einer Verminderung der staatlichen Interventionen, in Europa dagegen zu einer Nachfragestimulierung, verbunden mit einer kontinuierlichen Herabsetzung des Diskontsatzes. Die EWG-LÄnder sind, da sie ihre Politik nicht koordinieren, nach einigen Jahren wegen Zahlungsbilanzschwierigkeiten zu einer kontraktiven Nachfragepolitik gezwungen. (ii) Koordinierte Strategien bestÄtigen, da\ nicht-synchronisierte Politiken die Weltwirtschaft stabilisieren können. (in) Kooperation verbessert die wirtschaftlichen Leistungen, ausgedrückt in den Wachstumsraten und den Zahlungsbilanzen. Allerdings erbringt die ausdrückliche Zusammenarbeit kaum noch zusÄtzliche Vorteile zu denen, die bereits im Rahmen der vollen Koordinierung erreicht werden können.
The real exchange rate, capital inflows and inflation: Sri Lanka 1970–1982Lal, Deepak
doi: 10.1007/BF02705873pmid: N/A
Realer Wechselkurs, Kapitalimporte und Inflation: Sri Lanka 1970–1982. - Der Aufsatz unterscheidet zwischen effektiven KaufkraftparitÄten und realen Wechselkursen. Die Bedeutung der letzteren als ein diagnostisches Werkzeug wird hervorgehoben, indem der Kapitalverkehr einbezogen und das Salter-Modell auf eine offene Volkswirtschaft mit Zolltarifen ausgedehnt wird. Bei Anwendung des Modells auf Sri Lanka stellt sich heraus, da\ die Inflation der Jahre 1977–1982, die mit der unvermeidlichen Erhöhung des realen Wechselkurses infolge massiver Kapitalimporte verbunden war, aus der Erhöhung der Preise von nicht-handelbaren Gütern herrührte und nicht so sehr aus einer exzessiven Geldmengenausweitung. Der Autor meint, eine nicht-inflationÄre und wirksame Absorption von sozial erwünschten Kapitalzuflüssen erfordere, da\ die notwendige Erhöhung des realen Wechselkurses durch eine Senkung der Zölle - also der heimischen Preise handelbarer Güter- herbeizuführen ist und nicht durch eine Erhöhung der Preise nicht-handelbarer Güter oder durch nominale Wechselkursbewegungen. Eine Verringerung der Protektion würde auch den KaufkraftparitÄtenwechselkurs senken, was erforderlich ist, damit die WettbewerbsfÄhigkeit auf den ExportmÄrkten erhalten bleibt.
Wage policy, competitiveness and risk management: The internal conflicts of dutch economic policyHallett, A.
doi: 10.1007/BF02705874pmid: N/A
Lohnpolitik, WettbewerbsfÄhigkeit und Risiko-Management: Die internen Konflikte der niederlÄndischen Wirtschaftspolitik. - Dieser Aufsatz untersucht empirisch einige mögliche Gründe für die Fortführung der Einkommenspolitik in einer Wirtschaft, in der die Inflationsrate unter 2 vH gefallen ist. In der Annahme, da\ die Politiker wenigstens versuchen sollten, rationale Entscheidungen im Hinblick auf die offiziell genannten Ziele zu treffen, wird die übliche Gewi\heits-Äquivalenz-Strategie (die gegenüber dem Risiko invariant ist) mit einer Risiko-Vermeidungs-Strategie verglichen. Fast der ganze Unterschied zwischen den beiden Strategien liegt in der Art, wie die relative WettbewerbsfÄhigkeit benutzt wird, um Produktion, Au\enhandel und BeschÄftigung zu fördern oder die Kaufkraft zu schützen. Die WettbewerbsfÄhigkeit wird über die relativen Lohnkosten und eine Einkommenspolitik kontrolliert. Der Gewi\heits-Äquivalenz-Ansatz verlangt eine BeschrÄnkung der Lohnsteigerungen, wÄhrend die Risiko-Vermeidungs-Strategie eine anpassungsfÄhige Einkommenspolitik einschlie\t.
Intraregional productivity differences in São Paulo state manufacturing plantsSveikauskas, Leo; Townroe, Peter; Hansen, Eric
doi: 10.1007/BF02705875pmid: N/A
Intraregionale ProduktivitÄtsdifferenzen zwischen Fabriken im Staate SÃo Paulo. - Dieser Aufsatz untersucht intraregionale ProduktivitÄtsdifferenzen zwischen neuen Fabriken im Staate SÃo Paulo in Brasilien. In einer Region wie SÃo Paulo, in der die Produktion rÄumlich sehr konzentriert ist, erscheint es einleuchtend, die Einflüsse der Agglomeration anhand der Fahrzeit zum Stadtzentrum zu messen. Anscheinend ist dieser Aspekt der Erreichbarkeit tatsÄchlich mit einer höheren ProduktivitÄt verknüpft. Die ProduktivitÄt ist ebenfalls höher in Fabriken, die in irgendeiner Form eng mit auslÄndischen Firmen verbunden sind, was darauf hindeutet, da\ nützliche Informationen innerhalb des Firmenbereichs ausgetauscht werden. Schlie\lich vermittelt die Analyse, da sie sich auf neue Fabriken konzentriert, ganz aktuelle Einzelheiten über die ProduktivitÄtsvorteile stÄdtischer Produktion.
U.S. Imports by origin: A system approachKohli, Ulrich
doi: 10.1007/BF02705876pmid: N/A
U.S.-Importe nach UrsprungslÄndern: Ein systematischer Ansatz.- Die amerikanischen Import-Nachfragefunktionen werden für sieben Ursprungsregionen geschÄtzt. Sie alle werden aus demselben Strukturmodell abgeleitet und gemeinsam geschÄtzt unter Beachtung der Restriktionen, die sich aus der Nachfragetheorie ergeben. Dieses Verfahren stellt sicher, da\ das System von Importnachfragefunktionen intern konsistent ist; die statistische Effizienz wird erhöht. Die Ergebnisse zeigen, da\ die ElastizitÄten der Importe in bezug auf den eigenen Preis je nach Ursprungsregion sehr stark voneinander abweichen und da\ die besten Substitutionsmöglichkeiten zwischen Einfuhren aus Japan und denen aus einigen europÄischen LÄndern bestehen.