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LitStream Collection
doi: 10.1007/BF01821205pmid: N/A
Im nordbayerischen Grundgebirge, wie auch im Thüringer Wald (Saxothuringikum) wurden bis in die frühen 50 iger Jahre hinein Antimonvererzungen abgebaut. Mineralogische und geologische Untersuchungen führten zu folgender lagerstättengenetischer Untergliederung der Antimonvererzungen: 1. Schichtgebundene und stratiforme Fahlerzmineralisationen in silurischen und unterdevonischen Schwarzschiefern. 2. Sulfosalz-Antimonit-Gänge, z. T. mit Gold, in unmittelbarer Nähe, oder im Dachgestein spätvaristischer Granite. 3. Monomineralische und monometallische AntimonitGänge entlang varistischer Antiklinalzonen. 4. Sulfosalze führende Blei-Zink-Gänge.
doi: 10.1007/BF01821206pmid: N/A
Die vulkanogen-exhalativ gebildete Tverrfjell-Lagerstätte befindet sich innerhalb einer Abfolge überwiegend mafischer, submariner Metavulkamte, die mit geosynklinalen pelitischen Sedimenten, Turbiditen und vulkanischen Brekkzien wechsellagern. Diese Gesteine gehören zur Støren-Gruppe, die vom Unterkambrium bis zum frühen Arenig reicht. Zwei Hauptdeformationsphasen in Verbindung mit niedrig bis mittelgradiger Metamorphose können im Arbeitsgebiet nachgewiesen werden. Die Basalte sind zumeist tholeiitisch, jedoch treten auch alkalibasaltische Typen auf. Durch starke Fraktionierung sind hoch entwikkelte Basaltmagmen und sogar Andesite entstanden. Die Basalte können mit Typ II-Ozeanbodenbasalten verglichen werden. Die Kupfer/Zinkerze der Tverrfjell-Lagerstätte sind strikt an einen andesitischen Extrusivkörper gebunden. Eine ausgedehnte Magmenkammer wird postuliert, in welcher die Magmenfraktionierung stattfand, und die als Wärmequelle für die Bildung des Tverrfjellerzkörpers angesehen wird. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse wird angenommen, daß die Lagerstätte in einem Intraplatten-Vulkanzentrum oder in einem Back-arc spreading centre gebildet wurde.
Carl, Claudia; Dill, Harald; Kreuzer, Hans; Wendt, Immo
doi: 10.1007/BF01821207pmid: N/A
K/Ar-Datierungen an Glimmern des Fichtelgebirges und der nördlichen Oberpfalz überdecken das Intervall von 330 Ma bis weniger als 300 Ma. Zusammen mit Rb/Sr-Gesamtgesteinsdatierungen an post-deformativen Graniten lassen sich vier variskische Ereignisse herausarbeiten: 1) Regionalmetamorphose vor rund 330 Ma, 2) Die Intrusion der älteren post-deformativen Granite vor 320 Ma, 3) die Intrusion der jüngeren Granite vor rund 300 Ma, 4) lokale Einflüsse auf Hellglimmer noch nach 290 Ma, auf Klüften sogar bis < 150 Ma.
doi: 10.1007/BF01821208pmid: N/A
Two intervals of Mesozoic time are demonstrably of sufficient geological brevity to qualify readily for the term ‘Anoxic Event’: the earlyfalciferum Zone orexaratum Subzone of the Toarcian and theWhiteinella archaeocretacea Interval Zone that straddles the Cenomanian-Turonian boundary. Both periods of time saw regional deposition of anomalously organic-rich strata (black shales) accompanied by a positive 2‰ PDB carbon-isotope excursion in coeval biogenic carbonates, and significant faunal change. The duration of both events was probably less than half a million years, and both were preceded by regional erosion and possible upwelling. Coincident sea-level rise and transgression is likely. A »European view« of these events, however, spotlights some significant differences. Whereas thefalciferum-Zone organic matter is generally more concentrated and more hydrogen-rich on the palaeo-European shelf than on the Tethyan continental margins, the reverse holds true for the black shales formed during theWhiteinella archaeocretacea Interval Zone. Furthermore, the carbon-isotope composition offalciferum-Zone organic matter from both north European and Tethyan sites is anomalously negative compared to that developed in theWhiteinella archaeocretacea Interval Zone. Differing planktonic organisms may have been involved and their possible diverse ecological requirements may go some way to explaining the nature and distribution of facies deposited during these two events.
doi: 10.1007/BF01821209pmid: N/A
Facies-Untersuchungen an Bohrkernen des Mittleren Buntsandstein bei Tønder, Dänemark, ergaben, daß diese Formation aus zwei Wüstensand-Abfolgen besteht, die durch feinkörnige Ablagerungen des Sabkha-Milieus und der Binnenland-Senke (See?) getrennt sind. Die untere Wüsten-Abfolge besteht aus subaerischen Sandflächen-Sedimenten, auf denen äolische Sandschichten und Sand-Dünen liegen und zuobers abwechselnd von äolischen und fluviatilen Sandsteinen gefolgt werden. Die obere Wüsten-Abfolge besteht aus fluviatilem (ephemeral river) Sandstein, teils zwischengelagert und überlagert von feinkörnigen Sabkha- und Binnenland-Sedimenten. Beide Sequenzen werden mit tektonisch bedingten Senkungen des Bassins und damit verbundenen Hebungen der Randgebiete in Verbindung gebracht. Die untere Abfolge repräsentiert ein Stadium einer nahezu ununterbrochenen Wüstenausdehnung, das von einer schnellen Transgression abgelöst wurde. Die obere Abfolge repräsentiert kürzere Stadien mit fluviatiler Ausbildung, die durch Perioden allmählichen Rückgangs von Stromebenen gekennzeichnet sind. Die am weitesten entfernt liegenden Stromebenen wurden zuletzt unter dem Einfluß von niedrigem Wellengang umgelagert.
doi: 10.1007/BF01821210pmid: N/A
20 Gerölle saurer Vulkanite aus silurischen Konglomeraten des Midland Valley in Schottland haben in ihrer geochemischen Zusammensetzung Ähnlichkeiten mit Rhyolithen, Rhyodaziten und Daziten von rezenten Inselbögen und aktiven Kontinentalrändern. Sie unterscheiden sich durch niedrigere Gehalte an Zr, Nb, Ce und Y von oberordovizischen Peralkali-Rhyolithen des Tweed Valley in den Southern Uplands (Schottland). Es wird vermutet, daß die analysierten Gerolle Erosionsreste eines Inselbogens oder aktiven Kontinentalrandes darstellen, der zur Zeit des oberen Ordoviziums oder unteren Silurs im Raum des Midland Valley gelegen hat. Es ergeben sich daraus Folgerungen für paläogeographische Modelle, die für die schottischen Kaledoniden entwickelt worden sind.
Muizon, Christian; Devries, Thomas
doi: 10.1007/BF01821211pmid: N/A
Paläontologische, stratigraphische und geochronologische (K-Ar) Daten belegen ein obermiozänes und pliozänes Alter der Pisco-Formation. Die Sequenz wird etwa 350 m mächtig und besteht aus tuffartigen Sandsteinen, Silten und Schillsanden. Die feineren Sedimente sind in großen Lagunen, die gröberen im geschützten Strandbereich abgelagert worden. Die reiche Fauna enthält Fische (Teleostei und Selachii), Meeres-Vögel, eine Edentata und an Wirbellosen hauptsächlich Veneriden und Muriciden. Fünf Wirbeltier-Horizonte lassen sich mit fünf vorläufig definierten Molluskenzonen korrelieren. Die Vertebratenfauna ähnelt der aus dem Unterpliozän von Nordkarolina (Yorktown Formation und Lee Creek Mine Formation — USA). Vom Miozän zum Pliozän verändert sich der Charakter der Molluskengesellschaften vom panamensisch-karibischen zu chilenischem Gepräge.
Breitkreuz, Christoph; Bahlburg, Heinrich
doi: 10.1007/BF01821212pmid: N/A
Die Formación El Toco ist der nördlichste Aufschluß einer Kette von Vorkommen paläozoischer rhythmischer Klastite in der nordchilenischen Küstenkordillere. Diese Formation (21°15′–22°15′S), deren spärliche Flora vorbehaltlich dem Oberdevon zuzuordnen ist, wird diskordant von unterjurassischen Vulkaniten (Fm. La Negra) überlagert —das Liegende ist nicht aufgeschlossen. Variszische heteromorphe Deformation führte zu vorherrschend NW-streichender Faltung, die meist starke SW-Vergenz zeigt. Lokal tritt eine scharfe Verfaltung im 0,1 bis 30 m-Bereich hinzu, die sowohl synsedimentär-gravitative als auch frühtektonische Deformationsmerkmale zeigt.
JeŽek, Pavel; Willner, Arne; AceÑolaza, Florencio; Miller, Hubert
doi: 10.1007/BF01821213pmid: N/A
During the Late Precambrian to Early Cambrian a large basin with a homogeneous psammitic-pelitic sediment fill existed in the area of the NW-Argentine Andes. It is now exposed in different tectonic levels. This basin of meridional elongation was situated on a stable continental margin at the western edge of the Brazilian shield. It was underlain by segmented older continental crust. According to the modal and chemical composition of the greywackes and subgreywackes a predominant metasedimentary source may be supposed. Four clastic facies types indicate a transport by gravity currents within a submarine fan system, while massive red pelites represent cut-off periods, and rare carbonates deposition on rises. The gravity currents derived from easterly directions. The sedimentation age is proved by a rich ichnofauna and some medusoid impressions.
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