journal article
LitStream Collection
doi: 10.1111/j.1438-8677.1958.tb01373.xpmid: N/A
Mit Lösungen der Rhodamin S‐Präparate von Bayer, Grübler und Schuchardt lassen sich in den Ober‐ und Unterepidermiszellen der Schuppenblätter von Allium cepa Kern und Plasma schwach fluorochromieren. Die Intensität dieser Sekundärfluoreszenz nimmt mit dem Alter der benutzten Lösungen zu.
doi: 10.1111/j.1438-8677.1958.tb01375.xpmid: N/A
Nadeln von Zirben (Pinus Cembra L.) der alpinen Waldgrenze (2100 m Seehöhe) beginnen im März bei — 5°, im April bei — 4°, im Mai schon bei — 2° zu frieren. Sinkt die Temperatur nicht tiefer, so bildet sich in den Nadeln im Laufe mehrerer Stunden eine bestimmte Eismenge, die bei noch längerer Einwirkung dieser Kälte nicht weiter vermehrt wird. Fällt die Temperatur weiter, setzt neue Eisbildung ein, und zwar nicht plötzlich, sondern in mehreren Schüben (Ausfrieren verschiedener Zellgruppen auf Grund unterschiedlicher Zellgröße oder Zellsaftkonzentration, Holzer 1958 a). Bei — 8° (März) bzw. — 6° (Mai) sind rund 50% des Gesamtwassers gefroren. Weitere Temperatursenkung (geprüft bis — 45°) sowie längere Dauer der Kälte erhöhen den Eisgehalt nicht mehr; d. h. rund die Hälfte des Wassers in den Nadeln liegt in einer Form vor, in der es nicht gefrieren kann (“gebundenes Wasser”). Die Zähigkeit, mit der die Zirbennadeln diesen Wasseranteil festhalten, so daß er auch bei großer Kälte ungefroren bleibt, könnte Mitursache für ihre hohe Frostresistenz sein (ulmer 1937, Pisek und Schiessl 1947, Tranquillini 1958). Eisbildung bei Temperaturen unterhalb des lebend erduldeten Frostes wurde bisher nicht überprüft.
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