journal article
LitStream Collection
doi: 10.1111/j.1438-8677.1953.tb00136.xpmid: N/A
Bei Oscillatoria brevis und Oscillatoria amoena läßt sich mit der Nuclealreaktion keine Desoxyribonucleinsäure nachweisen. Dagegen gelingt es, durch Anwendung basischer Farbstoffe in wässeriger Lösung, vor allem aber durch Färbung mit Methylgrün, Methylgrün‐Pyronin und Pyronin im Zentrum der Cyanophyceenzelle Desoxyribo‐ und Ribonucleinsäure tragende Körper nachzuweisen. Durch Heranziehen von Pseudanabaena catenata wird es wahrscheinlich gemacht, daß die Volutinkörper die Desoxyribo‐ und Ribonucleinsäure tragenden Strukturen darstellen und daher als Kernäquivalente anzusprechen sind.
doi: 10.1111/j.1438-8677.1953.tb00137.xpmid: N/A
In einem Exemplar von Festuca rubra L., das 2n = 56 aufwies, fand sich in einer Wurzel eine Zelle mit 49 Chromosomen. Es scheint hier also ein ganzes Genom verlorengegangen zu sein.
doi: 10.1111/j.1438-8677.1953.tb00139.xpmid: N/A
1 . Die „akzessorischen” Blüten in den Partialinfloreszenzen der fasciculaten Verbascum‐Arten sind reguläre Glieder einer regelmäßig gebauten Infloreszenz. Sie ist von einem traubigen Blütenstand mit Endblüte abzuleiten, der stets drei verkürzte Seitenachsen und in bestimmter Stellung (eine median, zwei höher rechts und links transversal) besitzt. Diese können sich genau in gleicher Weise weiter verzweigen. Meist aber ist die mediane Reihe gefördert, so daß von den Achsen zweiter und höherer Ordnung überwiegend jeweils nur die median stehenden zur Ausbildung kommen. 2 . Die Entfaltung der Partialinfloreszenz geschieht in streng geregelter Folge: auf die terminale Blüte der Partialinfloreszenz folgt die median zuunterst stehende Blüte, darauf folgen die beiden transversal in beinahe gleicher Höhe stehenden Blüten annähernd gleichzeitig. Die gleiche Reihenfolge halten die darauf erblühenden Achsen zweiter und höherer Ordnung ein. Die Blühfolge bestätigt die morphologische Analyse der Partialinfloreszenz. Die Synfloreszenz erblüht akropetal. 3 . Die Geschwindigkeit der Blütenstandsentfaltung ist bei den Arten von Verbascum beträchtlich verschieden, Verbascum nigrum hat die höchste, Verbascum gnapholodes die niedrigste Entfaltungsgeschwindigkeit der untersuchten Arten.
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