Contributions to the analysis of tissue growthMyer, Max
doi: 10.1007/BF02286958pmid: N/A
1)
Living tissue is noted as early as twenty-four hours. Greatest activity in tubule cells and fibroblasts is between the fifth and seventh days. Very little kidney regeneration is observed after the fourteenth day.
2)
No apparent difference between the autoplastic and homoeoplastic tissue is seen until sometime about the ninth day. More rapid destruction of the regenerated tubules takes place in the homoeoplastic than in the autoplastic tissue after this time, as a result of connective tissue invasion.
3)
Those conditions which lead, after the removal of one kidney, to compensatory hypertrophy in the other kidney, do not produce any change in the transplanted pieces.
Über die Wirkung des Sauerstoffpartiardruckes auf Regenerationsgeschwindigkeit bei Eisenia foetida SavZielińska, Janina
doi: 10.1007/BF02286960pmid: N/A
1)
Die Experimentenergebnisse haben beiEisenia foetida Sav. eine deutliche Abhängigkeit der Regenerationsgeschwindigkeit vom Sauerstoffpartiardruck gezeigt.
2)
Die Abhängigkeit ist eine derartige, da\ ebenso bei Sauerstoffmangel (8–12% Sauerstoff) wie auch bei erhöhtem Sauerstoffdruck (fast reiner Sauerstoff) die Regenerationsgeschwindigkeit verzögert wurde, also beide als ungünstig für den Organismus, wenn nicht direkt schädlich, angesehen werden müssen; der Sauerstoffmangel aber in viel höherem Grade als der Sauerstoffüberschu\.
3)
Die schädigende Wirkung des Sauerstoffmangels äu\erte sich in allen Versuchen; sie kam um so stärker zum Ausdruck, je länger die Wirkung dauerte (nach 5 Tagen betrug die Verzögerung 7,6%, nach 8 Tagen 8% und nach 1 Monat 10,4% täglich).
4)
Im Sauerstoff wurde anfangs eine Wachstumsbeschleunigung beobachtet, die jedoch mit der Versuchsdauer immer kleiner wurde; nach und nach trat auch eine Abnahme der Regenerationsgeschwindigkeit ein (nach 5 Tagen betrug die Beschleunigung 4,6%, nach 8 Tagen 4,4%, nach 15 Tagen 1,9% täglich; nach 25 Tagen wurde eine Verzögerung von 0,44% und nach 31 Tagen eine solche von 0,53% täglich beobachtet).
5)
Die Beschleunigung in erhöhtem Sauerstoffdruck ist viel geringer als bei Knospen, die in normaler Atmosphäre, aber in einer um 10–12‡ C. höheren Temperatur (32‡ C.) gehalten wurden. Ihre Wachstumsbeschleunigung betrug 13,4%, dagegen in der Sauerstoffkultur nur 4,4% täglich.
6)
Die Beschleunigung im Sauerstoff wird wahrscheinlich durch Erhöhung des Stoffwechsels und Förderung der metabolischen Prozesse bewirkt.
7)
Die stark mit der Versuchsdauer steigende Abnahme der Wachstumsgeschwindigkeit bei Sauerstoffmangel ist wahrscheinlich dem Zusammenwirken des Hungerzustandes und des Sauerstoffmangels zuzuschreiben.
Spermatogenesi aberrante consecutiva a commozione cerebraleCeni, Carlo
doi: 10.1007/BF02286959pmid: N/A
I.
Infolge der Gehirnerschütterung beim Hunde erleiden die männlichen Geschlechtsdrüsen schwere Funktionsstörungen, welche vorübergehend und vor allem durch ein Aufhören des »normalen« spermatogenen Prozesses charakterisiert sind. Anstatt der normalen kann eine abnorme Spermatogenesis eintreten. Diese ist in ihrer Art dann unabhängig von dem allgemeinen, auch wieder gesunden Zustande des Tieres.
II.
Die Samenzellen, vor allem die Spermatocyten und die Spermatiden, bleiben, statt in ihrer komplizierten mitotischen Entwicklung fortzufahren, teils auf der prophasischen, teils auf der metaphasischen Periode stehen; und nachdem sie tiefe und fortschreitende Veränderungen der Form, Grö\e und des Inhalts erlitten haben, können sie, ohne ihre biologische Individualität zu verlieren, eine Monstruositätsbildung darstellen, welche blo\ von Chromatinsubstanz gebildet ist.
III.
Diese spermischen Monstruositäten kommen durch direkte Veränderung der Chromosomen zustande; und diese Veränderungen bilden verschiedene typische Phasen einer und derselben Samenzelle.
IV.
Diese Veränderungen der Chromosomen in der Prophase und Metaphase erreichen jedoch nicht immer das typische Ende, sondern oft tritt ein charakteristischer Degenerationsproze\ wahrscheinlich hyaliner Natur ein, welcher gewöhnlich das Chromosom in der letzten Periode der abnormen Entwicklung betrifft, indem er dasselbe in Körnchen von besonderem Glanze verwandelt.
V.
Statt der in § I–III erwähnten abnormen Spermatogenesis kann von Anfang an ein Proze\ chromatischer Natur eintreten, infolge dessen das seminale Idioplasma in runde Massen von verschiedener, aber immer sehr beträchtlicher Grö\e zusammenschmilzt, wonach diese Massen ohne weitere morphologische Veränderung zu erfahren aus der Zelle in den Binnenraum des Canalis seminalis hinein ausgeschieden werden, ein Vorgang, der auch mit den abnormen Spermatosomen geschieht.