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LitStream Collection
doi: 10.1007/BF01961325pmid: N/A
Die Corpora amylacea sind hauptsächlich während der senilen Involution im Zentralnervensystem vorkommende Gebilde, die aus den Achsenzylindern durch Zusammenwirken der de- und regeneratorischen Metamorphose der letzteren entstehen. Als Frühformen der Körperchen können die Wachstumskolben oder sog. cônes de croissance angesehen werden, die sich am Ende des sich regenerierenden Achsenzylinders oder bei einer Auffaserung und Spaltung des Axonenendes am Ende einzelner Neurofibrillen bilden. Diese Wachstumskolben werden allmählich größer, bekommen eine aus der fibrillären Glia hervorgegangene Kapsel, die Verbindung mit der Nervenfaser wird aus der einen oder anderen Ursache unterbrochen, und wir haben ein typisches Corpus amylaceum vor uns.
doi: 10.1007/BF01961327pmid: N/A
Wir glauben, daß die Schilddrüse männlicher Versuchstiere während des Aufenthaltes in der Dunkelheit von der Hypophyse unbeeinflußt bleibt. Wir folgern daraus die Möglichkeit, daß die thyreotropen Hormone ihren Entstehungsort in den basophilen Zellen haben.
doi: 10.1007/BF01961330pmid: N/A
Durch Einwirkung von 5% Kalilauge auf Zupfpräparate frischer Pferdemuskeln (Pectoralis) wird eine tropfige Entmischung des Faserinhalts hervorgerufen. Nach den angestellten histochemischen Färbungen erweisen die ausgeschiedenen Tröpfchen sich als lipoid- und glykogenhaltig. Es wird die Annahme begründet, daß die Tropfen dem Sarcoplasma entstammen und, da nach den bisherigen Feststellungen die Lipoide im wesentlichen im Sarcoplasma sitzen, gefolgert, daß auch das Glykogen in der Hauptsache dem Sarcoplasma angehört. Die Befunde stehen mit den Ergebnissen der quantitativen chemischen Bestimmungen in Einklang, nur ist die Lokalisation des Glykogens im Sarcoplasma nicht ohne weiteres vereinbar mit der Annahme, daß bedeutende Mengen von Glykogenmyosin in der Faser sind, da das Myosin nicht Bestandteil des Sarcoplasmas, sondern der Fibrillen ist.
doi: 10.1007/BF01961331pmid: N/A
Es werden an Hand eines großen einschlägigen Nierenmaterials verschiedenster Nephrosenmesenchymale Frühveränderungen der Glomerulusstiele besprochen und solche auch im Bereiche des v.Möllendorffschen Gefäßacinus in der Marksubstanz aufgedeckt. Trotz anscheinender Zugehörigkeit dieser Alterationen in das Gebiet der serösen Entzündung dürften die Prozesse doch nur alsrichtunggebende mesenchymale Gewebsschäden tubulärer, bzw. glomerulärer Nephrosen anzusehen sein.
doi: 10.1007/BF01961332pmid: N/A
Bei chronischer Hirndrucksteigerung, hervorgerufen durch die verschiedensten intrakraniellen Prozesse, kommt in der Leber in rund 80% der Fälle eine verschieden starke, bald großtropfige, bald kleintropfige, bald gemischttropfige Verfettung der Acinuszentren allein oder neben Verfettung in anderen Zonen des Acinus vor.
doi: 10.1007/BF01961333pmid: N/A
Es wird ein zur Obduktion gelangter Fall eines intraabdominal gelegenen Bauchhodenseminoms besprochen, das, was die Lageverhältnisse anbelangt, bisher nur eine einzige Parallele in der Literatur aufzuweisen hat. Gleichzeitig bietet der Fall im Hinblick auf seine Anamnese Anhaltspunkte, den Einfluß des Traumas für die Entstehung, das Wachstum und die Ausbreitung dieser Hodengeschwülste zu bewerten.
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