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LitStream Collection
doi: 10.1007/BF01889131pmid: N/A
1. In dieser Arbeit werden Strukturveränderungen und biologische Aktivität der Schilddrüse von Tieren erforscht, die unter dem Einfluß verschiedener Temperatur stehen. 2. Als Objekt für den biologischen Test dient die Kaulquappe Rana temporaria, deren Länge von Körper und Darmkanal, die sich im Prozesse der Metamorphose verkürzen, als Indikator für die biologische Aktivität der implantierten Schilddrüse dienen. 3. Bei der Dauer des Versuches von 10–15 Tagen und hoher Temperatur +28–30°C) sammelt sich in den Follikeln der Schilddrüse der Mäuse mehr Kolloidsubstanz an als bei niedriger Temperatur (+2°C), was auch höhere Aktivität der Drüse im Test der Kaulquappen bedingt. 4. Die Veränderung der Temperatur während einer kurzen Zeit (7 Tage) hat bei Ratten keinen Einfluß auf die Schilddrüse, während bei dem Versuch, der 25 Tage währt, in der Struktur der Drüse Veränderungen entstehen, gleich denen, die wir bei den Mäusen beobachten. 5. Der Einfluß der Temperatur auf den Thyreoideaapparat der Tauben, denen vorher das Federkleid entfernt wird, zeigt sich in der Periode, die der Massenregeneration der Federn vorausgeht. Bei niedriger Temperatur (+10°C) können wir die volle Ausscheidung des Kolloids aus der Drüse feststellen. Solches Thyreoideagewebe hat keinen Einfluß auf die Metamorphose der Kaulquappen. 6. Die Störungen in der Schilddrüse, die durch Temperaturänderungen hervorgerufen werden, treten bei Tauben klarer zum Vorschein als bei Mäusen und Ratten, was wahrscheinlich in der Eigenschaft des Thyreoideagewebes der letzteren seinen Grund hat. 7. Bei den untersuchten Tieren kann die allgemeine Gestzmäßigkeit gestellt werden: Niedrige Temperatur ruft in der Schilddrüse Hyperfunktion hervor, hohe Temperaturhypofunktion.
doi: 10.1007/BF01889132pmid: N/A
Die Struktur der beschriebenen Tumoren, und besonders der Rhabdomyome im Primärherd, ist mehr oder weniger verwickelt, ebenso bei den Metastasen, die sich voneinander derart unterscheiden, als ob sie Neubildungen verschiedener Arten angehörten.
doi: 10.1007/BF01889133pmid: N/A
1. Es wird über einen Fall von Purpura fulminans mit Lipämie berichtet. 2. Die Definition der Purpura fulminans im Sinne vonHenoch wird als überholt abgelehnt und die Purpura fulminans als rein klinischer Begriff betrachtet. 3. Als Ursache der Blutungen im vorliegenden Falle werden Gefäßwandveränderungen, die auch zur Thrombose führten, und Blutveränderungen im Sinne einer Fibrinopenie angesprochen. 4. Die Lipämie beruhte auf einer Vermehrung der Fette, während die Lipoide (Cholesterin und Phosphatide) sogar vermindert waren. Die Lipämie ist wahrscheinlich zurückzuführen auf die bestehende Anämie und den dabei herabgesetzten Stoffwechsel einerseits und auf die Störungen im kolloid-chemischen Gleichgewicht zwischen Fetten und Bluteiweißkörpern andererseits.
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