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LitStream Collection
Dubinskaja, Berta; Melnikowa-Raswedenkowa, Anaida
doi: 10.1007/BF02275191pmid: N/A
1. Als morphologisches, pathologisch-anatomisches Stigma des Morbus Gaucher kann das eigenartige makroskopische Aussehen der Milz gewertet werden, das manchmal die Form einer Lien lobatum mit tiefen bindegewebigen Strängen und Eindellungen annimmt. 2. Die Gaucher-Zellen bilden extravasculäre Kombinationen sowohl vom Typus des sarkomatösen Gewebes mit Zwischenschichten von Gitterfasern zwischen den benachbarten Zellen „Plättchen”, als auch nach Art der epithelialen Gebilde, in Form abgegrenzter, abgerundeter oder ovaler Waben mit frei darin eingeschlossenen Zellen-„Alveolen”. 3. Der Prozeß der Gaucher-Umwandlung nimmt hauptsächlich außerhalb der Blutgefäße seinen Verlauf, wobei im wesentlichen das Pulpareticulum ergriffen wird, von wo das Eindringen der umgewandelten Zellen in die Gefäßräume erfolgt, wobei die Reticulumfasern unter dem Andrang der Zellen angerissen oder gänzlich zerrissen werden. 4. Die Erythrophagie kann gewissermaßen als Material für die Hämosiderosis der Gaucher-Zellen dienen. 5. Zur richtigen pathologisch-anatomischen Diagnose des Morbus Gaucher ist Betrachtung der Milzoberfläche, ihres höckerigen Baues, der Läppchenbildung und auch der etwaigen sekundären Veränderungen der Schnittfläche wertvoll, und zwar der Cavernome, der miliaren Herde von Gaucher-Zellen, der marmorierten Zeichnung der Schnittfläche. Das Schabsel und die Untersuchung des nativen Präparates können die rasche Entdeckung der Gaucher-Metamorphose herbeiführen, die im Gewebe des Organs vor sich geht. 6. Zur Differentialdiagnostik zwischen Morbus Gaucher und der Gruppe ähnlicher Erkrankungen müssen nicht nur die Organe des blut- und lymphbildenden Systems und der Leber, sondern auch die sonstigen Organe—Nieren, Lungen, Nebennieren, Thymus, Pankreas—, die großen Gefäße und Knochen untersucht werden. 7. Das Verfahren der histologischen Bearbeitung muß sowohl der morphologischen als auch der mikrochemischen Identifizierung der Gaucher-Metamorphose dienen, im Sinne des Nachweises von Lipoproteinsubstanzen, Phosphatiden, Hämosiderosis und autogener, proteinogener Pigment des Blutes.
doi: 10.1007/BF02275194pmid: N/A
Es wird die Bedeutung der hormonbedingten Fixierung von Geschlechtsmerkmalen erörtert und es wird gezeigt, daß die Fixierung sich auchexperimentell erzielen läßt.
doi: 10.1007/BF02275196pmid: N/A
Die Pigmentierung von Warzenhof und Brustwarze nach Verpflanzung von Eierstock in das kastrierte Männchen kommt nur dann zustande, wenn der Warzenhof in einem pigmentierten Haarfeld liegt oder von vornherein pigmentiert ist.
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