journal article
LitStream Collection
doi: 10.1007/BF02085332pmid: N/A
Aus dem Mitgeteilten ergibt sich, daß bei diesen zwei Ovarien die Keimplatte in die Mitte des Keimlagers versunken ist. Während unter normalen Verhältnissen letzteres dem Untergange geweiht ist, wird es hier zum übergroßen Dauerbestandteil des Ovarium. Die Pflügerschen Schläuche der Keimplatte sind auf einer sehr frühen Entwicklungsstufe zurückgeblieben, und es fehlen Eier vollständig. Ihre Abwesenheit gab zu dem geschilderten Riesenwuchs Anlaß.
doi: 10.1007/BF02085333pmid: N/A
Die Ergebnisse meiner Untersuchungen sind folgende: 1. Im normalen Ovarium der Henne sind sehr viel größere Blutgefäße zugegen. 2. Das Heraustreten des Follikels aus dem Gewebe des Ovariums an die Oberfläche und der Follikelsprung sind ausschließlich auf den Blutdruck zurückzuführen. 3. Findet bei ungenügender Entwicklung der Blutgefäße doch ein normales Wachstum der Dotter statt, so bleiben dieselben wegen Insuffizienz des Blutdruckes dauernd als hydropische Follikel am Ovarium hängen. 4. Bei ebenfalls ungenügender Entwicklung der Blutgefäße können die Follikel in verschiedenen Stadien der Entwicklung der Atresie anheimfallen. Sie geben Anlaß zu persistierenden gelben Körpern, die ich in meinem Aufsatz als konglomerierte Fibrome beschreibe. 5. Im Ovarium der Henne kommt ein Adenom nach dem Typus der Pflügerschen Schläuche vor.
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