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STUDIEN ZUR PNEUMOKOKKENIMMUNITÄT IV
Sjöstedt, Von S.; Vahlne, G.; Berg, N.
1945 Apmis
doi: 10.1111/j.1699-0463.1945.tb04079.xpmid: N/A
Die Verfasser untersuchen die Einwirkung des Sulfapyridins auf Pneumokokken in vivo sowie in vitro. Bei Versuchen an Mäusen stellen die Verff. nur eine bakteriostatische Wirkung des Sulfapyridins bei kürzerer peroraler Zufuhr fest, und zwar unabhängig davon, ob gleichzeitig spezifische Antikörper zugeführt werden oder nicht. Bei Versuchen mit Wachstumskurven können die Verff. ebenfalls nur eine bakteriostatische Wirkung des Sulfapyridins feststellen. Bei kleinen Impfdosen vermögen die Bakterien diesen bakteriostatischen Einfluss erst nach einiger Zeit zu überwinden. Dies geschieht einmal durch Steigerung der Sulfapyridinresistenz der Pneumokokken, zum andern durch Bildung von sulfapyridinhemmenden Stoffen. Diese sulfapyridinhemmenden Stoffe bilden sich nicht beim Wachstum in gewöhnlichen Nährböden, sondern nur in sulfapyridinhaltigen.