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LitStream Collection
doi: 10.1007/BF00424718pmid: N/A
Mit der hohen Korrelation zwischen einem visuellen und einem verbalen Test wurde die „Existenz“ eines Faktors in der Wahrnehmung bzw. im Denken nachgewiesen, den man „Verfügbarkeit von motorischen Schematen“ oder kurz B-Faktor nennen könnte.
doi: 10.1007/BF00424721pmid: N/A
1. An Hand von experimentellen Untersuchungen über die visuelle Wahrnehmung von Rechteckfiguren und auf Grund der Begriffe der anschaulichen Variabilität und Konstanz wird (zunächst im begrenzten Hahmen der durchgeführten Versuche) ein Ansatz zur Konkretisierung der Goldmeierschen Theorie der Ähnlichkeit gewonnen. An die Stelle der anschaulichen Realisiertheit tritt als maßgebender Reduktionsbegriff der Begriff der anschaulichen Konstanz. Im Falle des Rechtecks ist (unter den angenommenen Versuchsbedingungen) die Übereinstimmung in der anschaulich konstanten Erstreckung der maßgebende Ähnlichkeitsfaktor. Dieser begreift als Teilfaktoren in sich den der übereinstimmenden Kurzerstreckung und den der übereinstimmenden Horizontalerstreckung. 2. Neben der Form und Orientiertheit der einzelnen Figuren ist auch ihre relative Lage zueinander für die anschauliche Ähnlichkeit von Bedeutung. Wahrscheinlich geht auch dieser (noch nicht näher bestimmte) Faktor, wenigstens bei den hier untersuchten Figuren, als unselbständiges Moment in den Faktor der übereinstimmenden anschaulich konstanten Erstreckung ein. 3. Es wird versucht, die formale Seite der Erklärung der Versuchsergebnisse herauszustellen und an Hand dieses Falles bestimmte auch sonst für psychologische Theoriebildung wichtige formale Züge zu exemplifizieren.
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