Hastatellina gen. n., eine neue Ostracoden-Gattung und ihre Vertreter aus dem böhmischen und nichtböhmischen OrdoviziumPřibyl, Alois
doi: 10.1007/bf02988062pmid: N/A
ZusammenfassungDie vorliegende Studie gibt eine Beschreibung der neuen Ostracoden-GattungHastatellina gen. n., die nicht nur im mittelböhmischen Ordovizium, sondern auch im Unter- und Mittel-Ordovizium von Nord- und Westeuropa und in Nordamerika entdeckt wurde. Es werden hier, außer den bereits bekannten Arten (H. hastata u. a.), zwei neue Arten (H. posthastata sp. n. undH. normandiensis sp. n.) festgelegt, von denen die erste aus dem böhmischen oberen Caradoc (Bohdalecer Schichtengruppe), die zweite aus dem Caradoc von West-frankreich (Normandie) stammt, und zwar aus der »Formation du Pont-de-Caen«.
Formenvielfalt und Verwandtschaftsbeziehungen der Osteolepidida (Crossopterygii, Pisces)Worobjewa, E. J.
doi: 10.1007/bf02988065pmid: N/A
ZusammenfassungDie mitteldevonischen Osteolepidinae (Thursius estonicns) werden als die primitivste Gruppe der Osteolepidida charakterisiert, sie zeigen Ähnlichkeiten in einigen Strukturen mit den Holotychiida. Die Vielfalt der jiingeren Osteolepidida erklôrt sich durch Radiation bei gleichzeitigen zahlreichen Parallelentwicklungen und einer Mosaik-Entwicklung in den einzelnen Entwicklungslinien. Die Organisationshöhe vonEusthenopteron foordi (Jarvik, 1942) wurde in einzelnen Linien nicht erreicht, in anderen dagegen überschritten. Ein »Protetrapoden«-Zustand wurde in mehreren Entwicklungslinien erreicht. Aufgrund paralleler Adaptation wurden in einzelnen Entwicklungslinien der Osteolepidida und Tetrapoda die Ähnlichkeiten noch weiter verstärkt. Als objektivstes Kriterium für die phylogenetische Verwandtschaft der Gruppen sind die morphologischen Umwandlungen in zeitlichen Reihen anzusehen, woraus sich eine Einteilung der Crossopterygii in drei Hauptgruppen ergibt: Rhipidistia (Holoptychiida + Osteolepidida), Onychodontia und Actinistia.
Sciuridae aus dem Jungtertiär von ÖsterreichDaxner-Höck, Gudrun
doi: 10.1007/bf02988066pmid: N/A
ZusammenfassungDie sechs Sciuridengattungen, die aus dem Jungtertiär von Österreich beschrieben werden, verteilen sich auf die miozäne Fauna von Göriach (Steiermark) und zwei altpliozäne Faunen, Magersdorf und Eichkogel (Niederösterreich). MitAlbanensia grimmi (Black, 1966) wird erstmals aus der Magersdorfer Fauna ein Flughörnchen nachgewiesen.Miopetaurista gibberosa (Hofmann, 1893) — aus Göriach seit 1893 als »Sciurus gibberosus« und »Sciurus göriachensis« in der Literatur bekannt — wird neu untersucht. Das Studium der Eichkogel-Sciuridae ergab, daß im Gegensatz zu Göriach und Magersdorf mit je einem großen Flughörnchen im Altpliozän vom Eichkogel zwei kleine Flughörnchen,Blackia miocaenica Mein 1970 undPliopetes cf.hungaricus Kretzoi 1959, ein größeres Flughörnchen,Pliopetaurista bressana Mein 1970 und der erdhörnchenartigeSpermophilinus aus dem Formenkreis umbredai-turolensis lebten.
Designation of lectotypes forGonioteuthis westfalicagranulata andg. granulataquadrataChristensen, Walter Kegel
doi: 10.1007/bf02988071pmid: N/A
Lectotypes are designated forGonioteuthis westfalicagranulata (Stolley, 1897) andG. granulataquadrata (Stolley, 1897). They are chosen from the preserved syntypes of Stolley, deposited in the Geologisch-Paläontologisches Institut und Museum of the University of Kiel. In order to select representative lectotypes the syntypes of Stolley are compared with populations ofG. westfalicagranulata from Bülten and ofG. granulataquadrata from Weinberg. In addition, specimes of the two taxa bought from Stolley in 1923 and housed in the Mineralogical-Geological Museum of Copenhagen are included in the study.