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Herrmann, Günter; Seyb, Karl-Erich
doi: 10.1007/BF01185734pmid: N/A
114 56 56 12 12 Günter Herrmann Karl-Erich Seyb Institut für Anorganische Chemie and Kernchemie der Universität Mainz Mainz Germany Zusammenfassung Vor hundert Jahren beschrieb Mendeleev (1) zum ersten Mal das Periodensystem chemischer Elemente: Ordnet man die Elemente nach ihrem Atomgewicht - heute ihrer Kernladungszahl -, so kehren chemische wie physikalische Eigenschaften periodisch wieder. Allerdings mußten damals viele Lücken fur unbekannte Elemente gelassen werden, denn ein Drittel der natürlichen Elemente fehlte noch. Gerade das Schließen dieser Lücken mit Elementen, deren Eigenschaften oft bis ins Detail richtig vorausgesagt werden waren, bestätigte iiberzeugend die Konzeption des Systems. Dennoch dauerte es nahezu achtzig Jähre, bis 1945 mit dem Element 61, Promethium, der letzte freie Platz besetzt werden konnte (2); denn einige Elemente sind so selten, daß sie eher durch Elementumwandlung künstlich gewonnen als in der Natur aufgespiirt werden können.
doi: 10.1007/BF01185736pmid: 5375106
114 56 56 12 12 G. Habermehl Institut für Organische Chemie Technische Hochschule Darmstadt Germany Abstract Die zahlreichen giftigen Tiere unserer Erde lassen sich grob in zwei .Klassen unterteilen : aktiv and passiv giftige Tiere. Zur ersten Gruppe zählt man solche, die ihre Beute mit Hilfe von Giftorganen erjagen, wie Schlangen, Spinnen and Skorpione. Zur zweiten Gruppe gehören vor allem die Amphibien. Bei ihnen dient das in den über den größten Teil der Körperoberflähe verteilten Hautdrüsen produzierte Sekret zum Schutz vor Feinden. Diese Sekrete enthalten eine erstaunliche Vielzahl verschiedener Substanzen: einfache biogene Amine, Peptide, Steroide and Alkaloide. Ihre pharmakologische Aktivitdt umfaßt Herzgifte, Muskelgifte und Nervengifte, Cholinomimetika and Sympathomimetika, gefäßverengende and blutdrucksenkende Substanzen, Lokalanaesthetica and sogar eines derstärksten Halluzinogene, das O-Methyl-bufotenin. Einige dieser Substanzen gehören zu den stdrksten Giften, die man überhaupt kennt. Einen Eindruck von der Toxizität solcher Substanzen im Vergleich mit anderen Toxinen vermittelt Tabelle 1.
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