Ein neuer empfindlicher LithiumnachweisPročke, O.; Uzel, R.
doi: 10.1007/BF01475841pmid: N/A
Es wird eine selektive Reaktion auf Lithium beschrieben, die auf der Schwerlöslichkeit einer Verbindung des Lithiums mit Eisen(III)-perjodatsäure beruht. Die Reaktion ermöglicht einen sicheren Nachweis von einigen Zehnteln Gamma Lithium in einem Tropfen einer an anderen Alkalisalzen gesättigten Lösung.
Ein Versuch zur Demonstration des Einflusses der Acidität auf Zwischenstoffreaktionen, die bei der Chromsäurereduktion eintretenLang, R.
doi: 10.1007/BF01475844pmid: N/A
In einem qualitativen, zur Demonstration geeigneten Versuch wird gezeigt, daß die mittleren, unbeständigen Wertigkeitsstufen des Chroms, Cr(IV) bzw. Cr(V), die bei der Chromsäurereduktion durchschritten werden, in stark saurer Lösung oxydierend auf Ferroïn, in schwach saurer Lösung aber reduzierend auf Ferriïn wirken, was zwanglos durch die Abhängigkeit der in Betracht kommenden energetischen Verhältnisse von der Acidität gedeutet werden kann.
Mikrochemische Nachweise mittels Redoxwirkung durch Chromsäure plus einem ReduzensLang, R.
doi: 10.1007/BF01475845pmid: N/A
Es werden folgende Nachweise beschrieben, die auf die Wirkung unbeständiger Chromstufen zurückzuführen sind:
1.
Der Nachweis von Chromsäure mit Ferriïn und telluriger Säure. Erfassungsgrenze: 5⋅10−5
γ Cr. Grenzkonzentration: 1 : 2⋅1011.
2.
Der Nachweis von telluriger Säure mit Ferriïn und Bichromat. Erfassungsgrenze: 10−1
γ Te. Grenzkonzentration: 1 : 108.
3.
Der Nachweis von Chromsäure durch induzierte Oxydation von Bromid. Erfassungsgrenze: 2γ Cr. Grenzkonzentration: 1 : 5⋅106.
4.
Der Nachweis von telluriger Säure durch induzierte Oxydation von Bromid. Erfassungsgrenze: 15γ Te. Grenzkonzentration: 1 : 6,6⋅105.
5.
Der Nachweis von Chromsäure mit Diphenylamin. Erfassungsgrenze: 1γ Cr. Grenzkonzentration: 1 : 107.
6.
Der Nachweis von Mangan mit Diphenylamin. Erfassungsgrenze: 10γ Mn. Grenzkonzentration: 1 : 106.
7.
Der Nachweis von Cer mit Diphenylamin. Erfassungsgrenze: 30γ Ce. Grenzkonzentration: 1 : 3,3⋅105.
8.
Der Nachweis von Vanadin mit Diphenylamin. Dieser beruht jedoch nicht auf der Wirkung unbeständiger Chromstufen, sondern auf unmittelbarer Wirkung von Vanadinsäure. Erfassungsgrenze: 2γ V. Grenzkonzentration: 1 : 5⋅106.
Kalknachweis im MagnesitSchwarz, F.
doi: 10.1007/BF01475846pmid: N/A
In kaustisch gebranntem Magnesit läßt sich als schädlicher Bestandteil enthaltenes Calciumoxyd durch eine Anfärbungsreaktion erkennen, die darauf beruht, daß man mit Ammoncitrat und Thymolphthalein antüpfelt, wodurch die Calciumoxydkörner blau angefärbt werden und ausgezählt werden können.
Ein Universalapparat für mikroanalytische ZweckeHecht, F.
doi: 10.1007/BF01475847pmid: N/A
Es wird ein elektrisch geheizter Apparat beschrieben, der in einfacher Weise das Trocknen von Mikrobechern (oder -tiegeln) und Filterstäbchen mit oder ohne Niederschläge unter Darüberleiten staubfreier Luft gestattet. Die Temperatur wird mittels eines empirisch geeichten Schiebewiderstandes eingestellt. Der Apparat ist jedoch auch zum raschen Eindampfen oder Abrauchen von Flüssigkeiten (auch Schwefelsäure) in den genannten Mikrogefäßen verwendbar. Durch Auswechseln eines aufgeschliffenen Schutztrichters gegen einen Schutztrichter ohne Staubfilter ist es möglich, das Eindampfen bzw. Abrauchen auch bei geringem Druck vorzunehmen oder aber Substanzen im Vakuum zu trocknen. Da jede Verunreinigung der Laboratoriumsluft durch Säure-, aber auch Wasserdämpfe vermieden wird, kann der Universalapparat ohne weiteres in einem Raum aufgestellt werden, der über keinen Abzug verfügt und in dem sich analytische bzw. mikrochemische Waagen befinden.
Mikrochemischer Nachweis von Europium in Gemischen seltener ErdenBeck, G.
doi: 10.1007/BF01475850pmid: N/A
Zweiwertige Europiumsalze reduzieren Kakothelin zu einem violetten Farbstoff, analog wie die niederen Oxydationsstufen von Titan, Zinn, Vanadin, Niob, Molybdän, Wolfram, Uran und Rhenium. Man kann diese Reaktion zum spezifischen Nachweis von Europium in Gemischen seltener Erden benutzen. Die Erfassungsgrenze des Europiumnachweises beträgt 3γ/ccm, wenn man die Reduktion mit Zink und Salzsäure in Gegenwart von Kakothelin durchführt.