Vorwort
Abstract
VORWOI~T Es mag angesichts der Ffille wissenschaftlicher Literatur zuni~chst befremden und sogar gewagt erseheinen, eine neue Zeitschrift zu begrfinden, die sich aussehlieBlich mit den Problemen des Diabetes mellitus befaBt. Wenn sich Herausgeber und Verlag dennoeh dazu entsehlossen haben, so ist ffir sie maBgebend gewesen, dab sich die Diabetologie mehr und mehr zu einem selbsts Arbeitsgebiet entwickelt hat und dab die sehnell waehsende Zahl der Diabetiker zur Bearbeitung zahlreieher wissensehaftlieher Fragen drs Der grSBte Tell der Literatur ist aber in Hunderten yon Zeitsehriften verstreut, sodaB die schnelle und zuverli~ssige Ubermittlung neuer Erkenntnisse zu einem schwierigen Problem geworden ist, wenn nieht gerade hervorragende Bibliotheken zur Verffigung stehen. Hinzu kommt, dab die Diabetologie schon seit langem kein Reservat der Inneren Medizin mehr ist, dab sie sieh vielmehr zu einer interdisziplin~ren Wissenschaft entwickelt hat, an der die Endokrinologie, die Anatomie, die Pathologische Anatomie, die Physiologie und Biochemie, die Ophthalmologie und Nephrologie, sowie andere Einze]wissenschaften betei]igt sind. Eine wiehtige Aufgabe der neuen Zeitschrift wird es sein, als verbindendes Glied diese Einzelf/icher, besonders auch die klinisehen und die theoretischen F~cher zueinander zu ffihren. Die 5 Kongresse der Internationalen Diabetes-Federation und zahlreiche Symposien haben den internationalen Charakter der Diabetesforschung erkennen lassen. Wenn die neue Zeitschrift deshalb Manuskripte in drei Spraehen, ni~mlich eng]iseh, franzfsiseh und deutsch, jeweils mit Zusammenfassungen in den drei Spraehen, aufnimmt, so soll sie damit die Spraehschwierigkei~en, die sich aus dem internationa]en Charakter der Diabetesforschung ergeben, zu fiberbrficken he]fen. I m April 1965 wurde in Montecatini die Europ~iische Gesellschaft ffir Diabetologie gegrfindet. Die Grfindungsversammlung besehlo[t,...
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