Ruft die radikale Kieferhöhlenoperation Zahnbeschadigungen hervor? Verlauf von 20 Fällen operiert a. m. Denker, durch Chronaxiemetrie und Röntgen berichtigt
Abstract
AUS D E R K L I N I K F U R OHREN-, NASEN- UND HALSKRANIiHEITEiX DES FINSENINSTITUTES ZU KOPENHAGEN. VORSTAND: DR. OVE STRANDBERG. Ruft die radikale Kieferhohlenoperation Zahnbeschadigungen hervor? Verlauf von 20 Fallen operiert a. m. D e n k e r, durch Chronaxiemetrie und Rontgen berichtigt. Von Dr. GUNNI DALMARK. Assistent der Klinik. Einleitung. Unter den Klagen, die von verschiedenen Seiten, und specie11 von Zahnarzten gegen die radikalen Kieferhohlenoperationen gemacht werden, findet sich die Frage einer moglichen Beschadigung der Zahne oder eines Teiles dieser in dem operierten Oberkieferteil. Diese Beschadigung kann vielleicht auf zwei Weisen wirken. Die eine Moglichkeit ist, dass die darauf folgende aseptische Nekrose der pulpa eventuell spater infiziert wird, entweder durch die kranke Kieferhohle, oder hamatogen, wodurch man eine Wurzelaffektion, vielleicht mit Reinfektion der Kieferhohle, oder einen symptomlosen docus)) in dem kleinen Raum, den die pulpa unter normalen Umstanden einnimmt, erhalt. Die andere vorhandene Moglichkeit ist, dass das Individuum bei einer Zerstorung des nervosen Zahnapparates durch kgine Sensationen im Zahn vor einem event. cariosen Prozess im Zahn gewarnt wird. In diesem letzteren Falle nimmt man eine normale Gefassversorgung, oder jedenfalls genugende Blutzufuhr, um eine Nekrose zu vermeiden, an. Um sich uber diese