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DAS BEKENNTNISPROBLEM IN DER LUTHERISCHEN THEOLOGIE DES 19. JAHRHUNDERTS

DAS BEKENNTNISPROBLEM IN DER LUTHERISCHEN THEOLOGIE DES 19. JAHRHUNDERTS von Prof. Dr. F r i e d r i c h W i l h e l m K a n t z e n b a c h Neuendettelsau, Joh.-Flierl-Str. 23 Einleitung Der Einbruch des Organismusdenkens Kommt man von Luthers Gedanken über die Eigenart christlicher Lehre und über das Spezifikum der E i n h e i t solcher christlichen Lehre zu den Lutheranern des 19. Jahrhunderts, so ergibt sich ganz unmittelbar die Notwendigkeit, deren theologische Konzeption und ihre Auffassung von Ausprägung und Eigenart kirchlicher Lehre in kritischer Weise zu den Auffassungen Luthers in Beziehung zu setzen. Luther erkennt, daß die Lehre eine sein muß. Er weiß um die unauflösliche Einheit der drei Glaubensartikel, die vom Gott der Schöpfung, Erlösung und Heiligung Zeugnis ablegen. Aus dem trinitarischen Denken darf kein einziges Glied herausgebrochen werden, ohne daß das Ganze zerstört werden würde. Die Lehre muß wie eine Glocke unbeschädigt bleiben, schon ein Sprung würde den Klang des Ganzen verderben. Insofern weiß Luther um Einheit und Totalität der Lehre hie et nunc. Er meint nicht, daß die eine Lehre noch verschiedener Ergänzungen in Form einer W e i t e r e n t w i c k http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Neue Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie de Gruyter

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